Maderthaner: Am Terminplan des Euro darf nicht gerüttelt werden

Austrian Award for First Class Business im Haus der Wirtschaft verliehen

Wien (PWK) - "Eine gemeinsame europäische Währung zum frühestmöglichen Zeitpunkt ist besonders für ein kleines Land wie Österreich unverzichtbar. Am Terminplan und dem Einführungsdatum des Euro darf daher nicht gerüttelt werden", stellte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner anläßlich der Verleihung des 'Austrian Award for First Class Business' am Dienstag abend im Haus der Wirtschaft fest. ****

Der Wettbewerb der Zukunft, so Maderthaner, werde sich zwischen Europa, den Vereinigten Staaten und Asien abspielen. Mit einer gemeinsamen europäischen Währung könne die Wettbewerbskraft Europas weiter gestärkt werden. "Wenn Österreich in diesem Wettbewerb nicht untergehen will, dann muß es Teil der Europäischen Währungsunion werden", betonte der Wirtschaftskammer-Präsident. Die Einführung des Euro sei der dringende Wunsch der vielen exportierenden Klein- und Mittelbetriebe in Österreich. Künftig könnten Exporte in europäische Länder in einheitlicher Währung fakturiert und Verluste durch Währungsabwertungen anderer Staaten vermieden werden. Auch wenn die Umstellung auf die neue Währung anfangs einige Probleme und Kosten verursacht, so werde Österreich vom Euro insgesamt profitieren, sagte Maderthaner.

Als ein wichtiges Signal bezeichnete der WKÖ-Präsident die Verleihung des 'Austrian Award for First Class Business' an besonders erfolgreiche österreichische Unternehmen, die "mit Innovationsgeist, gekonnten Strategie- und Marketingkonzepten beste Betriebsergebnisse erbringen". Der Preis, der von der Tageszeitung "Die Presse" und dem internationalen Wirtschaftsinformationsdienstleister Dun & Bradstreet bereits zum zweiten Mal gestiftet wurde, ging heuer an den Chipzulieferer SEZ (Semiconductor Equipment Zubehör für die Halbleiterherstellung) in Villach.

Die Jury bezeichnete die an der Züricher Börse notierende High-Tech-Schmiede als schnell wachsendes und stark export- und forschungsorientiertes Unternehmen, das bewiesen habe, daß auch Klein- und Mittelbetriebe mit guten Ideen und Technologieführerschaft Erfolgsstories schreiben können. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die in Salzburg ansässige Österreich-Tochter des japanischen Sony-Konzerns und die mit der Herstellung von Spezialtextilien für die Industrie befaßte Huyck Austria aus Gloggnitz in Niederösterreich.

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