Gute Getreideernte für Niederösterreich:

Anbauflächen durchwegs gestiegen

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich kann eine gute Getreideernte verzeichnen. Laut Österreichischem Statistischem Zentralamt ist
bei allen Getreidearten eine Erntestei-gerung im Vergleich zu 1996 zu verzeichnen: So wurde bei Weizen heuer eine Ernte von 814.662 Tonnen eingebracht, im Vorjahr waren es 752.855 Tonnen, was eine Steigerung von 61.807 Tonnen oder 8,2 Prozent bedeutet. Auch die Anbauflächen sind durchwegs gestiegen: Weizen wurde beispielsweise 1997 auf 157.234 Hektar angebaut, 1996 auf 150.436 Hektar. Die durchschnittliche Ernte 1997 beträgt 5.180 Kilogramm pro Hektar. Die Roggenernte hat heuer ein Plus von 42.352 Tonnen oder 41,4 Prozent zu verzeichnen: 1997 wurden 144.384 Tonnen geerntet, 1996 102.032 Tonnen. Der durchschnittliche Ernteertrag beträgt heuer 3.690 Kilogramm pro Hektar. Auch die Anbaufläche ist gestiegen:
1997 wurde Roggen auf 40.075 Hektar angebaut, 1996 auf 34.546 Hektar. Bei Gerste ist heuer eine Ertragssteigerung von rund 9,5 Prozent zu verzeichnen: 1997 beläuft sich der Ernteertrag auf 760.946 Tonnen, 1996 waren es 694.648 Tonnen. Die
durchschnittliche Ernte beträgt heuer 4.760 Kilogramm pro Hektar. Auch die Ernte bei Körnermais fällt nach ersten Schätzungen 1997 höher aus als 1996: Heuer werden wahrscheinlich 419.071 Tonnen geerntet, 1996 waren es 415.000 Tonnen. Durchschnittlicher Ernteertrag 1997: 8.700 Kilogramm pro Hektar.

Leider litt teilweise die Qualität des Getreides aufgrund der intensiven Niederschläge während der Ernte.

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