Grasberger: Land zahlt 155 Millionen für Hochwasseropfer im Bezirk Lilienfeld

Härtefallregelung für besonders schwer Betroffene in Kraft

Niederösterreich, 3.11.97 (NÖI) "Die Soforthilfemaßnahmen
des Landes Niederösterreich nach dem Jahrhunderthochwasser
gehen nunmehr in die Endphase und es wurden bisher wirklich bedeutende Summen an Familien und Betriebe angewiesen", äußert sich Bundesrat Walter Grasberger zufrieden.****

Konkret sind es etwa 155 Millionen Schilling, die aus dem Katastrophenfonds des Landes NÖ für den Bezirk bisher flüssig gemacht werden konnten. Wenn man bedenkt, daß nach einem
Gespräch mit Frau LH-Stv. Liese Prokop am 28.10.97 für alle in Niederösterreich betroffenen Gebiete in Summe 250 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt wurden, ist das Schadensausmaß
im Bezirk Lilienfeld erst richtig in Relation zu setzen. Sind
es doch 62% der bisher im Land Niederösterreich angewiesenen Katastrophenfondsmittel, die in den Bezirk Lilienfeld fließen.

Auch die von Grasberger angekündigte Härtefallregelung für besonders schwer Betroffene kommt ab heute, 3.11., zum Tragen. Demnach können schwer geschädigte Familien und Einzelpersonen einen höheren Betrag als die üblichen 30% der Schadenssumme erhalten; auch diese Härtefallanweisungen erfolgen über die Bezirkshauptmannschaft. Hierfür sind weitere 31,8 Millionen Schilling vorgesehen, die eine Existenzgefährdung Betroffener verhindern sollen.

"Alles in allem war die Soforthilfe des Landes
Niederösterreich ein Erfolg und kann sich nahtlos einreihen in
die Hilfsmaßnahmen des Bundesheeres, der Feuerwehren, Rettungen
und vieler Privatinitiativen nach der Naturkatastrophe vom Juli 1997", schließt Grasberger.

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