Globale Erwärmung - globaler Irrtum?

US-Klima-Experte warnt vor übereilten Maßnahmen in der Folge des Klimavertrages

Wien (OTS) - In seinem heutigen Vortrag im Rahmen einer Podiumsdiskussion in den Räumlichkeiten des Parlaments warnte der bedeutende US-Klima-Experte Univ.-Prof. Dr. Fred Singer eindringlich vor übereilten drastischen legistischen Maßnahmen im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Kyoto. Professor Singer stellte umfassende globale Satellitendaten der letzten 20 Jahre vor und kommt aufgrund dieser detaillierten Datenbasis zu folgenden Feststellungen:

"Es gibt gegenwärtig keine meßbare globale Temperaturerhöhung (siehe Graphik 1)

Die These des Klimawechsels ist weder etabliert, noch in sich zwingend, und es besteht darüber in der informierten wissenschaftlichen Welt nahezu kein Konsens."

Die Thesen, auf die sich der 1992 in Rio de Janeiro abgeschlossene "Klimavertrag" stützt, sind laut Prof. Singer zum Teil fraglich, beziehungsweise nachweisbar falsch:

"Der Klimavertrag beruht auf der Annahme, daß in den letzten hundert Jahren eine globale Erwärmung stattgefunden hat und laut Computermodellen auf einen künftigen Klimawechsel geschlossen werden kann. Satellitenmessungen zeigen jedoch im Gegensatz zu Bodenmessungen, daß in den letzten zwanzig Jahren keinerlei Erwärmung der Atmosphäre über die natürlichen Schwankungen hinaus stattgefunden hat.

Weiter stützt sich der Klimavertrag auf die Hypothese, daß die globale Erwärmung ein rapides Ansteigen des Meeresspiegels, Dürre, Überschwemmungen und den Zusammenbruch der Landwirtschaft in weiten Gebieten der Erde nach sich ziehen würde. Tatsächlich aber haben höhere Temperaturen in der ferneren und näheren Vergangenheit zu einer kulturellen und zivilisatorischen Weiterentwicklung der Menschheit geführt. Kälteperioden haben, wie zum Beispiel die "kleine Eiszeit", Rückschläge zur Folge gehabt.

Die Autoren des Klimavertrages geben ohne haltbares wissenschaftliches Argument vor, genau zu wissen, welche Treibhausgase gefährlich und welche ungefährlich seien. Daraus folgern sie, daß die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf einem Label von 30% über dem des vorindustriellen Zeitalters zu fixieren sei. Tatsächlich zeigt aber die Vergangenheit, daß eine wesentlich höhere CO2-Konzentration speziell das Pflanzenwachstum fördert und damit zu besseren Erträgen der Landwirtschaft führen kann."

Prof. Singer untermauerte seine Aussagen mit Daten und Diagrammen des fundierten Reports des anerkannten Science & Enviromental Policy Projekts, Washington DC.

Mit der eindringlichen Warnung vor unabsehbaren sozialen und ökonomischen Folgen des strikten Durchziehens der im Klimavertrag fixierten Maßnahmen schloß Prof. Singer seinen Vortrag und stellte sich der Podiumsdiskussion.

(Siehe auch APA/OTS -Grafik)

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