Sivec: Muß das Weinviertel weitere Jahrzehnte auf eine moderne S 80 warten?

Peinliche Verteidigungsstrategie VP-Treitler´s kennt offenbar keine Grenzen

St. Pölten, (SPI) - "Die an Peinlichkeiten ohnehin nicht arme Verteidigungsstrategie der VP NÖ betreffend der Versäumnisse beim NÖ Landesverkehrskonzept kennt offenbar keine Grenzen. Während sich die NÖ Sozialdemokraten über die Zukunft eines modernen und leistungsfähigen Nahverkehrs Gedanken machen, übt sich Treitler offenbar weiter in Rückzugsgefechten", stellt der Weinviertler SP-Labg. Herbert Sivec fest.****

"So muß Treitler schon eine seltsame Unkenntnis der Materie befallen haben, wenn er die Hebung der Priorität von Ausbau und Elektrifizierungsmaßnahmen der Ostbahn mit einer Verdichtung des Fahrplans oder der Errichtung von Park&Ride Parkplätzen
verteidigt. Nicht nur negiert Treitler die Tatsache, daß es aufgrund der Versäumnisse seines Landesverkehrsrefereten Erwin Pröll ohnehin nicht genügend Park&Ride-Anlagen geben wird, um den Pendlern wirkliche Alternativen zum eigenen Pkw anzubieten, so
kann er offensichtlich auch nicht abschätzen, was eine Prioritätsstufe 3 im LVK wirklich bedeutet. Während Treitler weiterhin über "tausende gebauter oder in Bau befindlicher Park&Ride-Anlagen" philosophiert, steht längst fest, daß im Jahr 2000 höchstens 5.000 der notwendigen 24.000 zusätzlichen Park&Ride-Stellplätze zur Verfügung stehen. In Wahrheit heißt dies, daß eine Realisierung der wichtigen Ausbau- und Elektrifizierungsmaßnahmen um Jahrzehnte hinausgeschoben werden, wobei nicht einmal annähernd eine vorausschauende Planung eines etwaigen Baubeginns getätigt werden kann", stellt Sivec fest.

Weiters werden wohl nur die wenigsten Bürger nachvollziehen können, warum eine Planung der Elektrifizierung der Nord-Westbahn nur in der Prioritätsstufe 1b erfolgen kann und nicht auch in
einer Prioritätsstufe 1a. Denn die Prioritätsstufe legt Prioritäten hinsichtlich des zeitlichen Realisierungshorizontes, nicht jedoch über die Möglichkeiten der Planung fest. Da offenbar der VP-Verkehrssprecher selbst diese Tatsachen nicht
nachvollziehen kann, darf man sich auch nicht erwarten, daß er glaubhafte und vor allem realistische Aussagen zu Verkehrsfragen tätigen kann. Es wird also weiter bei der SPÖ-NÖ liegen, die Versäumnisse anzuprangern und im Sinne der tausenden Pendler und Schüler Verbesserungen des Nahverkehrs durchzusetzen", schloß SP-Labg. Herbert Sivec.

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