LIF-Smoliner: "SPÖ leistet Geburtshilfe für AUF-Personalvertreter in der Rudolfstiftung."

Gezielte Aktionen gegen Unabhängige polarisieren Personalvertretung. Sozialdemokraten haben aus alten Fehlern nichts gelernt.

Wien (OTS) "Monatelange, gezielte Aktionen der SPÖ gegen eine Gruppe unabhängiger PersonalvertreterInnen im Wiener Rudolfspital haben dazu geführt, daß sich ein Teil dieser Gruppe nun den Freiheitlichen angeschlossen hat. Die SPÖ hat der neuen AUF-Liste in der Rudolfsstiftung Geburtshilfe geleistet," kritisierte heute der Liberale Gemeinderat Marco Smoliner.
Nach monatelangem Informationsboykott der stärksten Personalvertretungsfraktion in der Rudolfstiftung, dem "Komitee Unabhängiger Gemeindebediensteter - KUG" durch die Kollegiale Führung, nach Verletzung von Mitwirkungsrechten der PersonalvertreterInnen und nicht zuletzt aufgrund persönlicher Kampagnen gegen tatsächlich unabhängige PersonalvertreterInnen sind im August 1997 die Vorsitzende und ihr Stellvertreter sowie 13 Mitglieder der KUG zurückgetreten. Nun sei die verbleibende KUG der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher - AUF, einverleibt worden.

"Glaubte die SPÖ noch im August, die Rudolfstiftung erfolgreich politisch gesäubert zu haben, ist man heute zutiefst zerknirscht, der AUF Leute zugetrieben zu haben," sagte Smoliner. Der karenzierte Beamte erinnerte an die Entstehung der AUF vor allem in Exekutivkreisen Anfang der Neunziger-Jahre. "Damals hat die SPÖ-Regierung die berechtigten Anliegen von ExekutivbeamtInnen völlig ignoriert und den Boden für die AUF-bereitet. Diese Geschichte wiederholt sich in Wien. Die SPÖ hat aus alten Fehlern nichts gelernt."

Smoliner forderte die sozialdemokratischen Personalvertreter und Gewerkschafter in Wien auf, "bei der Vertretung der Interessen von KollegInnen Parteiinteressen hintanzustellen" und verlangte von Gesundheitsstadtrat Rieder, auch in der Rudolfstiftung "dafür zu sorgen, daß die 'Kollegiale Führung' ihren Namen zu Recht trägt."

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