Junge Wirtschaft will Zukunftsplattform zu Pensionsreform gründen

JW-Bundesgeschäftsführer Alfons Helmel: "Zukunft der Jugend darf nicht an den Sturköpfen von heute scheitern"

Wien (PWK) - Der Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft, Alfons Helmel, ruft Österreichs Jugendorganisationen auf, ihre Interessen vernehmbarer zu vertreten. "Die Zukunft der Jugend darf nicht an den Sturköpfen von heute scheitern! Seit Jahrzehnten lebt die Politik in Saus und Braus auf Kosten der jungen Generationen. Die Schulden von heute sind aber die Steuern von morgen. Sie werden der Jugend in einer verantwortungslosen Weise und in immer größerem Ausmaß aufgebürdet. Damit muß jetzt Schluß sein!" Helmel erinnert auch daran, daß in Österreich mittlerweile jeder vierte Steuerschilling zur Schuldentilgung verwendet werde. ****

"Wenn die Pensionsdebatte so weiter läuft wie bis jetzt, dann wird die Zukunft der Jugend an den Blockierern und Sturköpfen von heute scheitern, die nur an sich und in den Kategorien von gestern denken", sagte Helmel.

Es sei tragisch genug, daß es in den letzten Jahrzehnten politisches System war, mehr zu verteilen als da war und daß erst die jetzige Regierung dies erkennt und handeln will. Es sei aber besonders tragisch, wenn die letzten Polit-Saurier dies noch immer nicht wahrhaben wollen. Die Gewerkschaftsfunktionäre verhöhnen die österreichische Jugend, wenn sie ihr einerseits versprechen, das Problem der Jugendarbeitslosigkeit lösen zu wollen, aber andererseits durch ihre Sturheit in der Pensionsreform die materielle Zukunft der Jugendlichen aufs Spiel setzen, erklärte der Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft. "Hier merke ich nichts von der Solidarität, die sich die Gewerkschaften sonst so gerne auf die Fahnen heften".

"Ich rufe daher alle österreichischen Jugendorganisationen auf, ihre Interessen klarer und vernehmbarer in der öffentlichen Diskussion zu vertreten und zu verankern. Wer dem Treiben der Verantwortlichen nur zusieht, darf sich nicht wundern, wenn er am Schluß die Rechnung bezahlen darf", sagte Helmel. Dies gelte nicht nur für die aktuelle Pensionsreform, sondern auch für alle anderen Politikbereiche, in denen die Chancen der nächsten Generation unberücksichtigt blieben.

"Mit der Unkultur einer ewigen Versprechens-Politik, die sich durch materielle Zugeständnisse an einzelne, ohnehin etablierte und abgesicherte Gruppen von Wahlgang zu Wahlgang retten will, muß endlich Schluß sein", kritisierte der JW-Geschäftsführer, "es liegt jetzt an der Jugend in Österreich, klare Signale zu setzen und

ihre Interessen mit Nachdruck zu vertreten. Wir brauchen für diese Aufgabe keine jugendpolitischen Sonntagsredner, sondern ein schlagkräftiges und effektives Lobbying für die kommende Generation".

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