Für Sparer wird die Umstellung auf den Euro einfach

Inflationsraten in Europa auf historischem Tiefststand - Alles spricht für einen stabilen Euro

Wien (PWK) - "Wir können davon ausgehen, daß der Euro eine stabile Währung sein wird", betonen die Mitglieder des Präsidiums der Bundessektion Geld-, Kredit- und Versicherungswesen der Wirtschaftskammer Österreich, Obmann Walter Rothensteiner und die Stellvertreter Andreas Treichl, Gerhard Randa und Herbert Schimetschek, anläßlich des Weltspartags. Denn schon heute haben die Inflationsraten in Europa - auch in den südlichen Ländern -historische Tiefstwerte erreicht. Das ist die optimale Voraussetzung für eine dauerhafte Stabilität, zu der sich die Mitgliedsstaaten der EU im Zusammenhang mit der Einführung des Euro verpflichtet haben. ****

Um die Stabilität der gemeinsamen Währung künftig zu sichern, wird die unabhängige europäische Zentralbank, deren oberstes Ziel die Preisstabilität ist, über den Erhalt der Kaufkraft wachen.

"Für die Sparer und Kunden ist die Umstellung auf den Euro einfacher als viele denken", ist das Sektionspräsidium überzeugt. Nach dem Start des Euro im Jahr 1999 gibt es eine Übergangszeit von drei Jahren. In dieser Zeit können z.B. schon Überweisungen in Euro erfolgen. Barauszahlungen bzw. Bareinzahlungen werden noch bis Ende 2001 in Schilling erfolgen, da die neuen Euro-Banknoten und -Münzen erst mit Jahresbeginn 2002 ausgegeben werden.

Mit Ende der Übergangszeit werden Sparbücher und Konten von der Bank automatisch auf Euro umgestellt. Der Umrechnungsfaktor wird bereits zum 1.1.1999 unwiderruflich festgelegt. "Damit ist sichergestellt, daß die Währungsumstellung eine Umrechnung und keine Reform bedeutet", erklären die Präsidiumsmitglieder.

Für die automatische Umstellung auf den Euro werden dem Kunden keine Kosten verrechnet. Getroffene Vereinbarungen wie z.B. Fixzinszusagen bleiben entsprechend dem Grundsatz der Weitergeltung von Verträgen auch in Euro zur Gänze bestehen.

Um den Kunden die Möglichkeit zu geben, sich rechtzeitig mit dem Euro vertraut zu machen, werden die österreichischen Kreditinstitute bereits ab Jahresbeginn 2001 generell den Saldo auf allen Mitteilungen über Girokonten jeweils in Schilling und Euro anzeigen. Bei Sparbüchern, die mit Jahresende 2001 automatisch umgestellt werden, erfolgt die Information über die Umrechnung zu diesem Zeitpunkt in Form einer Eintragung im Sparbuch.

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