Auer: Auch in Niederösterreich steigt der Drogenkonsum!

Verstärkte Aufklärung einhergehend mit Rahmenbedingungen für gesunde Familienverhältnisse gefordert

St. Pölten, (SPI) - "Der Zuspruch Niederösterreichs Jugendlicher zu neuen Designerdrogen und Inhalaten ist weiter im Steigen - eine traurige Bilanz trotz verstärkter Anstrengungen in Richtung Aufklärung und Prävention", stellt SP-Labg. Helene Auer in einer Stellungnahme fest. In sogenannten "In-Lokalen", in Discos und bei Großveranstaltungen - wie Raves oder Clubbings - finden die Drogen ihre Kundschaft unter Niederösterreichs Jugendlichen. "Designerdrogen - wie Ecstasy - sind eine Modeerscheinung, welche die Jugendlichen in den Sog von Drogenmißbrauch und Gewalt und schließlich einen qualvollen Tod bringen können", so die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten.****

Mehr als ein Drittel der 19jährigen geben eine eigene Suchtgifterfahrung zu - auch Inhalte und Canabisprodukte erfreuen sich steigenden Zuspruchs. Niederösterreich hat auf Initiative von Landesrat Ewald Wagner 40 Millionen Schilling für Suchtgiftbekämpfung, Prävention und Aufklärung zur Verfügung gestellt. Waren es früher Kinder aus "Problemgruppen", sind es heute auch Jugendliche aus normalen Familien, welche den kurzen Höhepunkt der Suchtgifte suchen. "Aufklärung und Prävention sind allerdings nicht genug - begleitende Maßnahmen sind notwendig, um die Geisel des Drogenmißbrauches zurückzudrängen. Zukunftschancen für Jugendliche, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Rahmenbedingungen für gesunde Familienverhältnisse sind ebenso wichtige Grunderfordernisse für eine erfolgreiche Drogenpolitik
wie fachmännische Aufklärung und Prävention", sieht Auer die Herausforderungen an die Politik, um diese gefährliche Entwicklung zu stoppen.
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