Gruber: Friewald-Äußerung zur Müllverbrennung muß auf das Schärfste zurückgewiesen werden!

Die Kenntnisnahme eines Zwischenberichtes ist keine Landesentscheidung für die Müllverbrennung

St. Pölten, (SPI) - "Die heutige Aussage von VP-Labg. Rudolf Friewald betreffend einer längst getroffenen Entscheidung des Landes Niederösterreich für eine Müllverbrennung muß auf das Schärfste zurückgewiesen werden. Wie selbst dem VP-Abgeordneten bekannt sein müßte, wurde ausschließlich ein Zwischenbericht über die Müllverbrennung zur Kenntnis genommen, der Beschluß des Abfallwirtschaftsgesetzes 1997 wurde bekanntlich vertagt", stellt der St. Pöltner SP-Labg. Karl Gruber fest.****

"Mit dieser Äußerung disqualifiziert Friewald jede Art von Engagement zur Suche sinnvoller Alternativen zu einer ausschließlichen Verbrennung. Selbstverständlich darf sich die NÖ VP, wie in der Vergangenheit auch, weiter als Lobbyist für die extrem teure und ökologisch bedenkliche ausschließliche Verbrennung betätigen. Aber die Verbreitung von Falschmeldungen über eine nicht getroffene Festlegung des Landes wirft ein entlarvendes Licht auf die Zielrichtung der Landes-VP. In St. Pölten setzt man sinnvollerweise weiter auf die Kombination einer mechanisch-biologischen Vorbehandlung mit der Verbrennung. Eine Vorabfestlegung, ohne auf Alternativen einzugehen, wäre ein ökologischer Fehlgriff mit unabsehbaren Folgen", schloß Gruber. (Schluß) fa

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