Jobs mit Zukunft / Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt im Jahr 2005?

Stuttgart (ots) - Nur eines ist heute für Berufsanfänger sicher:
Niemand wird ein Leben lang von dem zehren können, was er einmal gelernt hat. Doch es gibt Hinweise darauf, welche Qualifikationen in der Zukunft gefragt sind. In der Novemberausgabe nennt die Zeitschrift Das Beste die Trends und sagt, welche Jobs Zukunft haben. Dazu exklusiv ein Interview mit Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers über die Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft.

Dienstleistungen: Unternehmensbezogene, wissensorientierte Dienste haben die besten Wachstums- und Beschäftigungsaussichten. Denn immer mehr Unternehmen konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft - die übrigen Tätigkeiten kaufen sie hinzu: etwa den EDV-Service, Marketingberater oder externe Personal-Experten.

Wissen: Wissen erhält immer größere Bedeutung. Fachleute raten zu einem wirtschaftsnahen Studium, am besten Elektrotechnik- oder Maschinenbau-Ingenieur oder Betriebswirtschaft. Geisteswissenschaftler, Juristen und Lehrer brauchen in der Wirtschaft gefragte Zusatzqualifikationen: Fremdsprachen, Kenntnis anderer Kulturen, betriebswirtschaftliches Wissen. Für viele Naturwissenschaftler dagegen ist die Lage zur Zeit eher trist. Einzig die Biotechnologie dürfte in den kommenden Jahren boomen.

Information: Mehr als 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze sollen in Deutschland in der Telekommunikation, Informationstechnologie, in den Medien und in der Elektronik bis zum Jahr 2010 entstehen. In der Informations- und Telekommunikation (IT) gibt es neue Ausbildungsgänge, darunter IT-System-Elektroniker, Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung und Systemintegration sowie IT-System-Kaufleute und Informatikkaufleute.

Multimedia: Klare Berufsbilder bilden sich allmählich heraus. Mittlerweile gibt es auch staatlich geregelte Lehrberufe: der Mediengestalter Bild und Ton, der Film- und Video-Editor; der Werbe-und der Medienvorlagenhersteller.

Soziales: Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften ist enorm. Zukünftig wird es mehr Arbeitsplätze für Gesundheit und Pflege geben. Die Nachfrage nach Krankenschwestern und - pflegern, nach Ärzten und Pflegekräften wird also wachsen.

Private Vermögen: Bei Geldanlage, Finanzmarktanalyse, Vermögensberatung werden viele Jobs entstehen. Zum Beispiel Fondsmanager, meist ein studierter Betriebs- oder Volkswirt mit Banklehre, der bei einem Investmentfonds für Kunden Anlagepakete zusammenstellt.

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