Auf der B 3 stehen ab Freitag vier Fahrspuren zur Verfügung

Planungen für weiteren Ausbau laufen bereits auf Hochtouren

St.Pölten (NLK) - Nach dreijähriger Bauzeit ist es nun soweit:
Am kommenden Freitag, 31. Oktober, wird der neue, vierspurige Abschnitt der Donau Straße B 3 von Stockerau bis Tulln für den Verkehr freigegeben. Die Eröffnung wird Landeshaupt-mann Dr. Erwin Pröll vornehmen, der sich vehement für den Ausbau der B 3 einge-setzt hat. Derzeit laufen bereits die Planungen für den weiteren Ausbau dieser Stra-ße. Zunächst soll das 18 Kilometer lange Teilstück von Tulln bis Kollersdorf (Gemeinde Kirchberg am Wagram) vierspurig ausgebaut werden. Der Baubeginn ist für 1999
vorgesehen. Mit dem Bau des Abschnittes Kollersdorf - Krems wird, nach dem derzeitigen Stand der Planungen, im Jahr 2002 begonnen. Derzeit wird für die-sen Abschnitt eine Studie erarbeitet, die
auch den Bau einer Donaubrücke bei Trais-mauer beinhaltet. Im Landesverkehrskonzept besitzt der vierspurige Ausbau der B 3 höchste Priorität.

Der Abschnitt Stockerau - Tulln hat eine Länge von 9,7 Kilometern. Pro Fahrtrich-tung stehen nun je zwei 3,5 Meter breite Fahrbahnen sowie ein Pannenstreifen zur Verfügung. Die Richtungsfahrbahnen wurden außerdem zum besseren Schutz mit Betonwänden versehen, die auch als Hochwasserschutz dienen. Zusätzlich wurden bei Oberzögersdorf eine 835 Meter lange Lärmschutzwand und im Bereich Zaina ein 1.200 Meter langer und
zwei hoher Lärmschutzwall errichtet. Die Kosten inklusive acht Brückenbauvorhaben, Grundablösen und Hochwasserschutzmaßnahmen belau-fen sich auf über 310 Millionen Schilling.

Der Ausbau wurde notwendig, weil die B 3 seit Jahren ein
ständig steigendes Ver-kehrsaufkommen verzeichnet, insbesondere im Schwerverkehr. So fahren auf dieser Straße bereits über 13.000 Fahrzeuge pro Tag. Durch den langsameren Lkw-Verkehr - der Anteil liegt bei rund 15 Prozent - bildete sich häufig ein dicht geschlossener Ko-lonenverkehr, der immer wieder zu riskanten Überholmanövern und schweren Unfäl-len geführt hat. Der Abschnitt Stockerau -Tulln zählt zu den unfallträchtigsten Stra-ßenstücken Niederösterreichs.

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