Gastgewerbe: KV-Verhandlungen auf Bundesebene beendet

Gespräche mit der Gewerkschaft führten zu keinem Ergebnis - Hinterleitner: "Der Ball liegt jetzt bei den Ländern"

Wien (PWK) - Die im Frühjahr unterbrochenen Lohnverhandlungen im Gastgewerbe werden bis auf weiteres auf Bundesebene nicht mehr fortgesetzt. Die Verantwortung, ob es zu weiteren Abschlüssen kommt, liegt damit voll bei den Ländern, teilt der Leiter des Verhandlungsteams der beiden gastgewerblichen Fachverbände in der Wirtschaftskammer Österreich und Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie, Helmut Hinterleitner, im Anschluß an eine interne Aussprache mit. ****

In der Vorwoche wurde mit den Gewerkschaften nochmals intensiv über einen einheitlichen Abschluß verhandelt. Kernpunkte der Gespräche waren die Einführung eines mindestens dreijährigen Beobachtungszeitraumes bei der Beschäftigung von Servicepersonal und Zimmerdienst mit Fixlöhnen sowie die von Gewerkschaftsseite geforderte Abschlagszahlung für den Zeitraum Mai bis September d.J. Da jedoch die Inflationsrate in dieser Periode gleich Null war, erschien diese Vorstellung nicht gerechtfertigt.

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Fachverband Gastronomie

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