Bauer: Freibauer-Drohung über gerichtliche Schritte betreffend Landesausstellung

Sozialdemokraten werden weiter im Sinne der Regionen Versäumnisse aufzeigen

St. Pölten, (SPI) - "Offenbar gehört es nun zu einem neuen politischen Stil der VP Niederösterreich, einen in Kenntnis um den Sachverhalt besorgten Abgeordneten des Weinviertels mit der
Drohung zur Einleitung gerichtlicher Schritte mundtot zu machen. Nicht anders ist es zu erklären, daß Landesrat Edmund Freibauer auf eine Aussendung von Labg. Anton Schütz, in welcher dieser
seine Sorge um diese für die Region so wichtigen kulturpolitischen Veranstaltung, der NÖ Landesausstellung 1998, ausdrückt, nun mit einer Drohung über die Einleitung gerichtlicher Schritte
reagiert", stellt SP-Klubobmann Dr. Hannes Bauer heute zu einem diesbezüglichen Schreiben Freibauers an Schütz fest.****

Man muß annehmen, das Freibauer nicht gewillt ist, auf die berechtigten Sorgen der Region Weinviertel einzugehen. Wenn Labg. Anton Schütz in seiner Aussendung vom 20. Oktober 1997 feststellt, daß es durch "Auflagen des Bundesdenkmalamtes und der Sachverständigen des Landes NÖ zu so gravierenden Verzögerungen kommt, daß eine termingerechte Fertigstellung nicht mehr zu erwarten ist", wenn er der Sorge Ausdruck verleiht, daß "sich die NÖ-Landesausstellung als ein ‘kulturpolitisches Provisorium’ präsentieren wird", so dokumentiert dies politisches Verantwortungsbewußtsein für die Region. Denn wie man sich persönlich überzeugen kann ist, wie Schütz darlegt, "eine mit Planen abgedeckte Ruine, mit Tüchern verhängte Fenster, ein mit Bauschutt übersätes Areal oder ein Restaurantbetrieb im Großzelt kaum als kulturpolitisches Aushängeschild des Landes zu betrachten".

"Die Reaktion von LR Freibauer wird weder die termingerechte Fertigstellung der Räumlichkeiten dieser für das Weinviertel so wichtigen kulturpolitischen Veranstaltung garantieren, noch ist
sie dazu angetan, die berechtigten Sorgen der Weinviertler über
die Gefahr eines heraufdämmernden Schadens für die ganze Region zu zerstreuen. Man sollte daher alles daran setzen, um die Probleme rasch zu lösen und um den Erwartungen in das Großereignis, zu welchem hunderttausende Besucher erwartet werden, auch gerecht zu werden. Wir leiten als Weinviertler aus dieser Ausstellung
wichtige Impulse für die Region ab, sowohl für den aufstrebenden Tourismus als auch für die regionale Wirtschaft", stellt SP-Klubobmann Dr. Hannes Bauer abschließend fest.
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