Rheinmetall AG: Aktionärsbrief der Rheinmetall AG im Oktober 1997 / Die Neue Rheinmetall-Gruppe 1997 / Das Neue Selbstverständnis / Ad hoc

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Teil 1-Fortsetzung folgt

Rheinmetall ist ein Elektronik-
und Maschinenbau-Konzern mit den dezentralen operativen Führungsgesellschaften Rheinmetall Elektronik AG (Automobil-, Kommunikations-, Sicherheits-Elektronik), STN ATLAS Elektronik GmbH (Heeres-, Marine-, Schiffs-Elektronik), Rheinmetall Industrie AG (Heerestechnik), Jagenberg AG (Papier- und Verpackungstechnik), Kolbenschmidt AG, Pierburg AG - künftig Kolbenschmidt Pierburg AG
- (Automobiltechnik) und der zentralen Management-Holding Rheinmetall AG (Koordinations- und Dienstleistungsaufgaben). Die Gesellschaften der Rheinmetall-Gruppe verfolgen konsequent ihre Positionierung als System- und Modullieferanten in den Kernarbeits-gebieten Elektronik, Automobiltechnik, Maschinenbau und Wehrtechnik; sie dienen dem technischen Fortschritt und erhöhen die Produktivität ihrer Kunden durch eine stetig verbesserte Integration von Mechanik und Kraft mit Mikroelektronik undInformationstechnologie. Rheinmetall ist auf gutem Weg, seine Strategie der Globalisierung durch den weltweiten Ausbau von Fertigungs- und Vertriebsstandorten -den Kunden folgend - zu erfüllen. Die Zufriedenheit der Kunden, der Mitarbeiter und der Aktionäre ist ein nachhaltiges Ziel von Rheinmetall. Der Rheinmetall-Konzern mit mehreren börsennotierten Gesellschaften besitzt eine straffe Führungs- und solide Finanzstruktur für die Größenordnung 7 bis 10 Mrd DM Umsatz und 30.000 bis 40.000 Beschäftigte. Die Rheinmetall-Führungskräfte orientieren sich an den Leitbildern "Kontinuität durch Erfahrung" und "Innovation durch Einfachheit". Rheinmetall wird menschlich, das heißt vertrauensvoll, mutig, loyal und verantwortungsvoll und wirtschaftlich, das heißt legal, gewinn- und liquiditätsorientiert, wertsteigernd, innovativ, kreativ und einfach geführt.

Der langjährige, Rheinmetall eng verbundene Großaktionär Röchling'sche Familiengemeinschaft sichert Rheinmetall Unabhängigkeit und nachhaltige Wachstumskräfte; er erwartet dafür - ebenso wie alle anderen Aktionäre angemessene Dividenden sowie die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes und der Finanzkraft des Rheinmetall-Konzerns (Shareholder Value).

Rheinmetall Vorzugsaktie

Der Kurs der Rheinmetall-Vorzugsaktie zeigt seit seinem Tiefststand im November 1996 bedingt durch die sich weiterhin deutlich verbessernde Ertragslage und die erfolgreiche Übernahme von STN ATLAS Elektronik, Hirschmann und Kolbenschmidt einen starken Aufwärtstrend. Dabei war die Performance gegenüber dem Maschinenbau-Index deutlich besser. In knapp einem Jahr hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, wobei noch erhebliches Potential vorhanden ist.

Neue Kennzahlen
Jan.-Sept. 1997 Veränderung gegenüber Jan.- Sept. 1996

Umsatz 4.270 Mio DM + 81 % Auftragseingang 4.790 Mio DM + 38 % Auftragsbestand 6.483 Mio DM + 80 %
Ergebnis vor Steuern 39 Mio DM + 80 Mio DM Mitarbeiter 28.995 + 99 %

Neuakquisitionen

STN ATLAS Elektronik GmbH
(26% Rheinmetall, industrielle Führung; 25% Badenwerk, 49% British Aerospace)
Umsatz: 1,3 Mrd DM
Mitarbeiter: 4.600

Richard Hirschmann GmbH & Co.
(90% Rheinmetall; 10% Familie Hirschmann)
Umsatz: 520 Mio DM
Mitarbeiter: 2.600

Kolbenschmidt AG
(53,5% Rheinmetall, 46,5% freie Aktionäre)
Umsatz: 1,4 Mrd DM
Mitarbeiter: 7.300

KIH Kommunikations Industrie Holding AG
(75,5% der Stammaktien Rheinmetall; 24,5% freie Aktionäre)
Umsatz: 200 Mio DM
Mitarbeiter: 830

Kreutler GmbH
(100% Rheinmetall)
Umsatz: 50 Mio DM
Mitarbeiter: 120

Ende Teil 1 - Fortsetzung folgt!

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