PVC-Industrie fordert einheitliche Beurteilungsgrundlagen für PVC-Spielzeug: PVC ist ein sicherer und anerkannter Werkstoff für Spielzeug - Verunsicherung der Konsumenten nützt niemandem

Wien (OTS) - Weihnachten naht - und Umweltaktivisten starten ihre alljährliche Kampagne gegen Spielwaren aus PVC. Im Zentrum der (altbekannten) Vorwürfe stehen diesmal die in Spielzeug aus Weich-PVC eingesetzten Phthalate. Fälschlicherweise wird behauptet, daß diese Weichmacher die Gesundheit von Kindern schädigen könnten.

Von den gebräuchlichen Weichmachern für PVC ist DI-2-ethylhexylphthalat (DEHP) der am genauesten untersuchte Stoff. So überprüfte die UNO in ihrem "International Prgramme on Chemical Safety" DEHP in einem weltweit koordinierten Forschungsprojekt. Die zusammenfassende Beurteilung ergab, daß DEHP keine krebserregende Wirkung auf Menschen entfaltet. Auch die EG-Kommission kam zu dem Ergebnis, daß DEHP weder als krebserregend noch als "reizend" einzustufen ist.

Strikte Vorgaben für die Zusammensetzung von Spielwaren gibt die europäische Norm EN 71. Sie ist rechtsverbindlich und garantiert, daß nur unschädliche Zusatzstoffe im Kinderspielzeug eingesetzt werden. In Österreich unterliegen Spielwaren dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz. Hier wird sichergestellt, daß diese Produkte die Gesundheit nicht schädigen.

Den Vorwürfen der Umweltaktivisten haben sowohl das International Council of Toy Industry als auch die europäische Spielzeugindustrie entschieden widersprochen. Die US-Spielzeughersteller in ihrer Erklärung vom Februar 1997: Aus PVC lassen sich gute, sichere Spielwaren herstellen. Das Material ist langlebig, leicht zu reinigen und kann ohne Sorge in die Hand von Kleinkindern gegeben werden.

Zur Beeendigung der Verunsicherung fordert die PVC-Industrie die Vereinheitlichung von Untersuchungs- und Testmethoden: Eine offiziell anerkannte, von der EU normierte Testmethode für die Migrationswerte von Weichmachern, die wissenschaftlich haltbare, nachvollziehbare Grundlagen zur abschließenden Beurteilung von Weichmachern in Kinderspielzeug zuläßt. "Die laufenden Verunsicherungskampagnen nützen niemandem", so Dr. Helga Roder von der API PVC- und Umweltberatung. "Aus PVC wird sinnvolles Spielzeug, das Spaß macht und erschwinglich ist, ergestellt. Ein wesentlicher Aspekt für den Einsatz ist der Schutz der Kinder: Das Material ist weich, unzerbrechlich und haltbar, leicht zu reinigen und daher hygienisch, und es bildet keine Splitter, die Kinder verletzen könnten."

PVC zählt, ebenso wie die Additive für die jeweiligen Anwendungen, zu den im Hinblick auf alle Aspekte - Herstellung, Gebrauch, Recycling oder Entsorgung - am sorgfältigsten untersuchten Materialien. Auch das macht PVC zu einem seit mehr als 50 Jahren beliebten Werkstoff für Spielzeuge.

In der laufenden Kampagne gegen PVC-Spielzeug sieht die europäische PVC-Industrie eine unnötige Beunruhigung, die nicht auf exakter Wissenschaft beruht. Man hofft, gemeinsam mit den Spielzeugherstellern, auf rasche Klärung der Situation auf wissenschaftlicher Basis durch die EU-Behörden.

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