Albert Janetschek gestorben

Ein niederösterreichischer Dichter - volksnah und unangepaßt

Der niederösterreichische Dichter Albert Janetschek, 1981 Kulturpreisträger des Landes, verstarb dieser Tage. Janetschek wurde 1925 in Hochwolkersdorf bei Wiener Neustadt als Sohn eines Postmeisters und einer Lehrerin geboren und besuchte in Wiener Neustadt Volks- und Mittelschule. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft be-suchte er die Bundeslehrerbildungsanstalt und arbeitete als Lehrer. Seit 1974 war Ja-netschek Leiter der Pestalozzi-Volksschule in Wiener Neustadt. Seine erste dichteri-sche Arbeit erschien 1946: ein schmales Bändchen unter dem Titel "Das unerschöpfli-che Maß". Janetschek wurde Mitarbeiter beim Münchner "Simplizissimus". Aus dieser Tätigkeit resultierte ein Satirenband, der 1968 als Zusammenfassung erschien. Janet-schek schrieb lyrische Gedichte, Mundartbücher und Aphorismen. Er war Mitglied des Literaturkreises Podium, des Österreichischen P.E.N.-Clubs und der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge". Er war auch für den Rundfunk tätig und arbeitete an Anthologien und Zeitschriften des In- und Auslandes. Er arbeitete auch immer
wieder als Mitarbeiter an den NÖ Kulturberichten des Amtes der NÖ Landesregierung mit.

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