Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete:

Über 24.000 Betriebe wurden in NÖ unterstützt

Die Leistungen der Bauern als Nahrungsmittelproduzenten und als Erhalter der Kulturlandschaft sind unbestritten. Bauern, deren Betrieb in sogenannten "benachteiligten Gebieten" liegt, also in Berggebieten oder sonstigen von der EU festgelegten Gebieten, bekommen von EU, Bund und Land jährlich eine Ausgleichszulage bzw. eine nationale Beihilfe. Insgesamt bekamen 1996 24.765 niederösterreichische Betriebe diese Unterstützung. Von 555.905.649 Millionen Schilling übernahmen 124.959.150 Millionen die EU, 258.567.899 Millionen der Bund und 172.378.599 das Land. "Unser Ziel ist, die Betriebe auch in diesen Gebieten zu erhalten, deshalb unterstützen wir sie bei einer ganzflächigen und nachhaltigen Bewirtschaftung", erklärte heute Dipl.Ing. Anton Gößwein von der zuständigen Abteilung der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer. Auch für die EU sei die Berglandbewirtschaftung aufgrund der besonderen Qualität der Produkte unverzichtbar. Gößwein: "Wenn Bergbauernbetriebe nicht weitergeführt werden, müssen wir mit einschneidenden Auswirkungen auf die gesamte sozio-ökonomische Struktur der Berggebiete rechnen."

1995 wurden die bisherige österreichische Bergbauerndirektförderung und die Di-rektzahlungen im Grenzland für die Betriebe auf die EU-Ausgleichszulage umgestellt. Die Ausgleichszulage kann bis zu 2.412 Schilling je Hektar betragen. Voraussetzung: Mindestens drei Hektar der Fläche müssen landwirtschaftlich genutzt werden, der Be-trieb muß ganzjährig bewirtschaftet werden und die Betriebe haben die Verpflichtung,
nach Erhalt der Zahlung die Flächen mindestens fünf Jahre weiterzubewirtschaften.

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