Ökologisches Bauen und Wohnen in Niederösterreich:

Freibauer stellte neues Öko-Wohnbaumodell vor

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen des NÖ Wohnbauförderungsmodelles -auch als "Freibauer-Modell" bekannt - werden mit der verstärkten Einbindung der Ökologie neue Akzente gesetzt, die Landesrat Edmund Freibauer gestern abend in St.Pölten bei einer Veranstaltungsserie für die Bezirke St.Pölten, Tulln und Lilienfeld vorstellte. "Beim neuen Öko-Wohnbaumodell wird Energie optimal eingesetzt, sodaß die Um-weltbelastung beim Bauen geringer ist als bisher. Es werden verstärkt erneuerbare Energien eingesetzt, und es sollen mehr ökololgische Baumaterialen verwendet wer-den", erklärte Freibauer. Die Öko-Eigenheimförderung besteht aus einem unverzinsli-chen Darlehen mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der thermischen Qualität des Gebäudes. Die Öko-Eigenheimförderung ist an die Basisförderung für Eigenheime gekoppelt und wird für jene Anträge gewährt, die ab dem 1. Jänner 1998 eingereicht werden. Für die Förderung wird eine Energiekennzahl berechnet, die dann einer von vier Wärmeschutzklassen zugeteilt wird. Diese Ener-giekennzahl stellt einen wesentlichen Faktor bei der Öko-Förderung dar.

Das NÖ Wohnbauförderungsmodell wurde von 1998 bis 2002 um weitere fünf Jahre verlängert. Von 1993 bis 1997 wurden 22.000 Wohnungen und rund 44.000 Eigen-heime bewilligt. Auch der Impuls für die Wirtschaft ist durch die verstärkte Bautätigkeit enorm:
Insgesamt wurde in den letzten fünf Jahren ein Investitionsvolumen von 90 Milliarden Schilling ausgelöst.

Mit der erfolgreichen Förderung von Alternativenergien seien bereits bedeutende ökologische Maßnahmen getroffen worden, betonte Freibauer. "Wir wollen diesen Weg weiter konsequent verfolgen, sodaß wir dem Klimabündnis-Ziel, also eine Re-duktion des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent, nahekommen", erläu-terte Freibauer.

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