Schütz: In Wahrheit Konflikt zwischen Ärztekammer und Bauernversicherung

Schon etwa 2/3 der Landwirte als Zu- und Nebenerwerbsbauern bei anderen Versicherungsanstalten pflichtversichert!

St. Pölten, (SPI) - "In Wahrheit ist die erfolgte Kündigung des Vertrages zwischen der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und
der Ärzteschaft ausschließlich ein Problem zwischen der Ärztekammer und der SVB. Hier einen Konflikt zwischen Bauern und der Landärzteschaft zu sehen, entbehrt jeder Grundlage", stellt
der Agrarsprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Adolf Schütz, heute fest.****

Derzeit sind ohnedies mehr als 2/3 der Bauern als Zu- und Nebenerwerbsbauern bei einer entsprechenden Versicherung pflichtversichert. Schon allein aus dieser Tatsache kann sich kein gravierender Einkommensverlust für die Landärzte ergeben, wie dies die Ärztekammer immer wieder darzustellen versucht. Die finanziellen Leistung aus diesen Versicherungsverhältnissen werden ja ohnehin nicht geändert und sind regelmäßig Gegenstand entsprechender Verhandlungen der diversen Versicherungsanstalten
mit der Ärztekammer.

"Das verbleibende Drittel von Vollerwerbs-Landwirten, welche von
den neuen Regelungen wirklich betroffen sind, werden hier zum Spielball zwischen Ärztekammer und SVB. Eine Angleichung der Versicherungsleistungen sowie eine entsprechende Vereinheitlichung der Regelungen sind zu begrüßen, um dem Versicherungssystem mehr Transparenz und Effektivität zu verleihen. Zu den von der Ärztekammer immer wieder dargestellten Einbußen bei den Einkommen der Landärzte wird es nicht kommen, es ist gerade zu absurd, hier von "Existenzängsten" niedergelassener Ärzte zu sprechen", schloß Labg. Adolf Schütz.
(Schluß) fa

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