Gebert: Wohnbauförderung den sozialen Erfordernissen anpassen!

Bei Spatenstichfeier fordert Gebert mehr soziale Treffsicherheit bei der Wohnbauförderung; 176 neue Wohnungen für Schwechat

St. Pölten, (SPI) - Aus Anlaß einer Spatenstichfeier in Schwechat (Wohnhausanlage "Kohlstaude"; 1 Bauabschnitt mit 29
Wohneinheiten), wo auf einem ehemaligen Areal der Brauerei Schwechater mitten im Herzen der Stadt eine Wohnhausanlage mit insgesamt 176 Wohneinheiten gebaut wird, äußerte sich der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert ausgesprochen positiv über das Erreichte in der Stadt Schwechat. "Es darf uns wirklich freuen,
daß während der Amtszeit unseres Bürgermeisters Reinhard Gogola insgesamt 724 neue Wohneinheiten gebaut, geplant bzw. genehmigt wurden. Nachwievor ist in Schwechat allerdings noch ein Bedarf an Wohnraum gegeben. Diesem Bedarf werden die SPÖ in den nächsten Jahren mit verstärkten Anstrengungen begegnen und versuchen, so rasch als möglich entsprechende Wohnungsprojekte zu
verwirklichen", so Gebert.****

In diesem Zusammenhang wiederholte Gebert die Forderung der NÖ Sozialdemokraten nach einer Verbesserung der "sozialen Treffsicherheit" im Bereich der Wohnbauförderung. Bei der letzten Landtagssitzung wollte die SPÖ mit einem Antrag u.a. die Valorisierung der Superförderung für finanziell Schwächere (seit 1993 gleichgeblieben) sowie neben den bisher vorgesehenen Förderstufen (35, 50 und 70 m2) eine praxisbezogene Erhöhung der förderbaren Wohnfläche, um den Bedürfnissen einer Großfamilie besser entsprechen zu können. Diese berechtigte und soziale Forderung wurde mit VP/LIF-Mehrheit abgelehnt. "Sicher ein Rückschlag für einen sozial und vor allem finanziell verträglichen Wohnbau in Niederösterreich - allerdings werden die NÖ Sozialdemokraten von dieser Forderung nicht abweichen und weiter versuchen, einen entsprechenden Antrag im NÖ Landtag durchzusetzen", schloß der Schwechater Labg. Richard Gebert. (Schluß) fa

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