HÖGER : KOMPETENZZENTRUM MEDIZINTECHNIK/REHABILITTATION

KMR soll zu internationalem High-tech Zentrum ausgebaut werden

St. Pölten (SPI) Bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze können in den nächsten fünf bis zehn Jahren ausgehend vom neuen Kompetenzzentrum für Medizintechnik und Rehabilitation (KMR) ausgehend geschaffen werden. Das KMR, das im Rahmen der Technolgieoffensive der Bundesregierung realisiert wird, nimmt
eine Schlüsselposition im Rahmen des Betriebsansiedlungskonzeptes der Civitas Nova ein und wurde von der EU als Leitprojekt der gesamten Region festgelegt, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Sonntag bei der Eröffnung des ersten Labors des KMR gemeinsam mit Wr.Neustadts Bürgermeisterin Traude Dierdorf. Dieses erste Labor wurde dann im Laufe des Festaktes von Bundeskanzler
Mag. Viktor Klima, der auch den virtuellen Spatenstich für das KMR vornahm, offiziell in Betrieb genommen. "Das KMR wurde in engster Kooperation mit internationalen Experten, mehreren Universitätskliniken und dem Wr. Neustädter Krankenhaus konzipiert und entspricht dem internationalen Topstandard", unterstrich
Höger, der dieses Zentrum gemeinsam mit Bundeskanzler Klima iniitiert und vorangetrieben hatte..

"Gleichzeitig wurde in enger Zusammenarbeit mit der Industrie der Forschungs- und Entwicklungsbedarf erhoben und schon vor dem offfiziellen Start im Herbst wurde das KMR mit Forschungsprojekten im Wert von rund 25 Millionen beauftragt", betonte der Landeshauptmannstv. Die Forschungsschwerpunkte werden vorerst mikrochirurgische Geräte für den Hals-Nasen-Ohrenbereich und das Herz, sowie die Entwicklung künstlicher Hüft- und Kniegelenke und neue Behandlungswege in der Krebsbekämpfung sein. In weiterer
Folge wird das KMR zu internationalen High-tech Zentrum ausgebaut werden. "Ausgehend von diesem Impuls und den Forschungsergebnissen ergeben sich eine Fülle von Ansätzen für klein- und mittelständische Betriebe und damit vorerst bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze in der Region", unterstrich der Landeshauptmannstv..

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule,
dem TZM, dem RIZ und der Civitas Nova wird parallel ausgebildet, geforscht, entwickelt und produziert - und all dies auf internationalem Topstandard. "Damit kann - und wird - sich die Region um Wr. Neustadt zu einem der wesentlichen Forschungs- und Wirtschaftszentren der EU entwickeln", so Höger, "da sich aus diesem symbiotischen Zusammenwirken ungeheure Synergieeffekte ableiten. Damit wird das KMR beispielgebend weit über Niederösterreichs Grenzen hinaus", schloß der Landeshauptmannstv. (Schluß)nk/ns

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