Gebert: Geduld der Arbeitnehmer bei OMV-Neustrukturierung ist erschöpft!

Fremdvergabe des betriebsinternen Bahnverschubes findet keine Zustimmung

St. Pölten, (SPI) - "Die Beschäftigten der OMV und mit ihnen der Betriebsrat haben angesichts der großen Neustrukturierungen in der Raffinerie Schwechat sicher Geduld und den Willen zu einer konstruktiven Konsensfindung gezeigt. Mit dem nun kolportieren Vorhaben der Fremdvergabe des unternehmensinternen Verschubes -davon sind rund 50 spezialisierte und bestens ausgebildete Mitarbeiter betroffen - wird diese Geduld nun jedoch überstrapaziert", stellt der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert fest. Laut OMV soll der Verschub an die Österreichischen Bundesbahnen vergeben werden.****

Diese Fremdvergabe eines Kernbereiches eines ohnehin äußerst gewinnträchtigen Unternehmens findet weder seitens des Schwechater SP-Labg. Richard Gebert, noch seitens der Personalvertretung - den Betriebsräten Gerhard Haidegger und Franz Kiegler - eine Zustimmung. Durch die OMV wird einerseits nur ein Einsparungspotential von etwa 5 bis 8 Millionen Schilling kolportiert, andererseits war es der Unternehmensleitung
allerdings nicht möglich, fundierte Berechnungen über die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme vorzulegen.

"Hinsichtlich einer eventuellen Flexibilisierung der Arbeitszeit oder bei der Auslotung weiterer Einsparungspotentiale zeigen sich die Arbeitnehmervertreter ohnehin weiter gesprächsbereit, eine Fremdvergabe mit einem einhergehenden weiteren Personalabbau bzw. einer Verteilung der qualifizierten Leute auf unterqualifizierte Arbeitsplätze wird von der SPÖ jede Zustimmung verweigert", stellt Labg. Richard Gebert fest. Sowohl die SP-Betriebsräte, als auch
die SP-Bezirksorganisation Schwechat kündigt bei einer weiteren Verfolgung dieser Maßnahme durch die Unternehmensleitung der OMV entsprechende Maßnahmen an, welche bis zur Ausschöpfung aller gewerkschaftlichen Möglichkeiten reichen könnten.
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