Verkehrsunfälle mit Wildtieren:

Im Herbst starker Anstieg

St.Pölten (NLK) - Wenn die Tage kürzer werden, steigt auch die Gefahr der Ver-kehrsunfälle mit Wildtieren sprunghaft an. Meist
ist die viel zu hohe Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer die Ursache. Zudem fallen Morgen- und Abenddämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammen - jene Zeit, in der Wildtiere
besonders aktiv werden. Die Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände appelliert des-halb an alle Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen und Monaten auf Straßen und Walddurchfahrten besonders vorsichtig zu sein. Daß dieser Appell nicht unbe-gründet ist, zeigen Statistiken. Alljährlich kommen bis zu 30.000 Stück Wildtiere - da-von allein über 8.000 Rehe - "unter die Räder". Neben beträchtlichen Sachschäden an den Fahrzeugen gibt es immer wieder auch Schwerverletzte und Tote.

Wenn es zu einer Kollision kommt, ist der Fahrzeuglenker verpflichtet, eine Mel-dung an die Exekutive zu erstatten. Das
gilt sowohl bei Personen- als auch bei Sach-schaden. Meldepflicht besteht auch, wenn das Tier "nur" verletzt wurde. Was vielfach
nicht bekannt bzw. mißachtet wird: Das Mitnehmen von toten oder verletzten Tieren - auch zum Tierarzt - ist strafbar.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK