Votruba fordert österreichweit einheitliche Lösung für Altenhelfer

EU-konformes Berufsbild und Aufwertung statt Insel-Lösungen

St.Pölten (NLK) - Eine österreichweite Lösung für das
Berufsbild der Altenhelfer forderte heute Landesrat Traude
Votruba, die auf entsprechende Bemühungen der Sozialreferenten aller Bundesländer verwies. Obwohl sich die Sozialreferenten einig seien, daß die derzeitigen "Insel-Lösungen" in einzelnen Bundesländern durch ein für ganz Österreich geltendes, einheitliches und auch EU-konformes Berufsbild ersetzt werden sollen, hätten die Betroffenen nach wie vor keinen eigenen Status, sondern würden vielfach den Pflegehelfern gleichgestellt. Die Altenhelfer, die in Niederöster-reich in insgesamt neun Schulen
das Rüstzeug für ihren Beruf erwerben können, müßten aber eine zweijährige Ausbildung absolvieren und sollten schon deshalb je-denfalls in allen Einsatzbereichen als kompetente Pflegekraft eingestuft werden, sagte Votruba. Dazu komme, daß den
ausgebildeten Altenhelferinnen und Altenhel-fern oft auch die Prüfung als Pflegehelfer für eine Anstellung abverlangt werde. Vot-ruba urgierte eine rasche Lösung, wie sie auch von einem österreichweit organisier-ten Dachverband gefordert wird. Dies sei umso wichtiger, da der Bedarf an gut aus-gebildeten Betreuerinnen und Betreuern für alte Menschen stetig zunehme. Diese Feststellung werde auch im vor kurzem vom Zentrum für Alternswissenschaften der NÖ Landesakademie vorgelegten Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Pflegevor-sorge in Niederösterreich untermauert.

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