Umweltministerium empfiehlt Blumenarrangements und Kränze mit Umweltzeichen

Nicht nur vor Allerheiligen: 43 Betriebe bieten voll kompostierbare Gestecke an

Wien (OTS) - In der Zeit um Allerheiligen haben
Gärtnereibetriebe Hochbetrieb. Auch heuer können sie dem umweltbewußten Konsumenten etwas anbieten: Von Gärtnereien und Blumenhandlungen mit dem Österreichischen Umweltzeichen werden vollständig kompostierbare Kränze und Blumengestecke angeboten. Schon 43 Betriebe tragen das von Friedensreich Hundertwasser kreierte Öko-Label.

Die Unternehmen verzichten bei ihren Arrangements auf Bestandteile aus Kunststoff und beschichtetem Metall. Gerade diese Materialien sind es, die den Kompostierungsprozeß des Gebindes stören und nicht verrotten. Vor allem in Friedhöfen fallen jährlich große Mengen Grabschmuck an, die wegen ihres hohen Anteils an unverrottbarem Material zum Teil als Restmüll entsorgt werden müssen.

Die Umweltzeichenbetriebe ersetzen die oft verwendeten Styroporkerne durch Stroh, unbehandeltes Holz oder Pappe. Statt Kunststoffäden werden Viskose, Papier, Hanf oder Naturbast verwendet. Flitter, Kunststoffschaum und ähnliche Materialien, die beim Binden der Arrangements häufig eingesetzt werden, sind untersagt. Nur unbeschichteter dünner Eisendraht, der in Kompostieranlagen verrottet, ist erlaubt. Die ökologischen Kriterien sind in der Umweltzeichen-Richtlinie "Kompostierbare Blumenarrangements und Trauergebinde für den Friedhofsbereich" detailliert festgelegt.

Eine Liste der 43 Gärtnerbetriebe kann - nach Bundesländern gereiht - in der Präsidialabteilung 4 des Umweltministeriums angefordert werden. Telefon: 01 / 51 522 - 5045.

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Rückfragen & Kontakt:

Präsidialabteilung 4
Tel.: (01) 515 22 DW 5072

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