Michalitsch: Bahnausbau hat Vorrang gegenüber Straßenausbau

Während Gruber unkt, arbeitet die VP Niederösterreich

Niederösterreich, 24.10.1997 (NÖI) "Während der SP-Abgeordnete Gruber in letzter Zeit nichts anderes mehr zu tun haben scheint,
als zu unken, arbeitet die Volkspartei Niederösterreich und verwirklicht wichtige Nahverkehrsprojekte. Auch wenn Gruber seine Forderungen noch so oft wiederholt, werden diese nicht
sinnvoller. So hat der Fortsetzungsbau der S33 Nachrang gegenüber dem Bahnausbau Krems - St. Pölten - Lilienfeld. Darüber hinaus kann mit der geplanten Kapazitätserhöhung auf der Westbahn von Wien nach St. Pölten eine höchst notwendig Entlastung auf der A1 und der B1 erreicht werden. Dies ist auch aus dem Landesverkehrskonzept ersichtlich. Statt einen weiteren Straßenausbau zu forcieren, der nach der notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfung erst nach frühestens 10 Jahren fertiggestellt werden kann, hat sich die Volkspartei Niederösterreich bereits vor zwei Jahren um Sofortmaßanahmen für mehr Sicherheit auf der B20 gekümmert", stellte heute LAbg.
Martin Michalitsch klar.

Eine Untersuchung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit wurde bereits im März 1996 präsentiert, aber offensichtlich von Gruber nicht wahrgenommen. Das Resultat dieser Untersuchung sind
konkrete Maßnahmen für die Sicherheit auf dieser Straße. So wurden Markierungen vorgenommen, zwei Verkehrsinseln errichtet
etc. Gruber dürfte offensichtlich entgangen sein, daß der Vollausbau und Lärmschutzmaßnahmen an der S33 im Landesverkehrskonzept in die höchste Priorität gereiht wurden, so Michalitsch weiter.

"Gruber dürfte offensichtlich entgangen sein, daß das NÖ Landesverkehrskonzept die Wünsche der Region St. Pölten voll berücksichtigt hat. Wenn jemand in Sachen Nahverkehr keine klare Linie verfolgt, so ist des der SP-Abgeordnete Gruber mit seiner SP-NÖ. So spielt er sich einerseits als großer Bahnfreund auf. Andererseits aber, wo es wirklich darauf ankommt forciert er den Straßenausbau. Die Verkehrsprobleme der Zukunft werden mit den Gruber-Rezepten sicherlich niemals gelöst", betonte Michalitsch.

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