Friewald: Keine Gefahr im Verzug bei der Fischer-Deponie

Schimanek will verbrecherische Unternehmen mit Steuergeld sanieren

Niederösterreich, 22.10.1997 (NÖI) In Sachen Fischer-Deponie liegt keine Gefährdung des Grundwassers vor und es herrscht keine Gefahr im Verzug. Auch durch die oftmalige Wiederholung des F-Landesrates Schimanek wird es diese Gefahr im Verzug nicht geben.
So wurden bereits vor längerer Zeit Sperrbrunnen errichtet, die
das Grundwasser absichern. Offensichtlich hat Schimanek noch
nichts über die Funktion dieser Sperrbrunnen gehört. Er sollte sich vielleicht einmal vor Ort die Situation ansehen. Ich bin
gerne bereit ihm dann die Funktion solcher Sperrbrunen zu
erklären. Vielleicht weiß er dann besser wovon erspricht, stellte heute LAbg. Rudolf Friewald klar.

Die "Idee" Schimaneks, daß der Bund die Fischer-Deponie vom Betreiber kaufen soll, ist ein mehr als nur "unmoralischer Vorschlag". Mit diesem Vorschlag spricht sich Schimanek eindeutig für die Verschwendung von Steuergeld aus. Offensichtlich will Schimanek mit diesem Steuergeld verbrecherische Unternehmen sanieren. Es wäre angebracht, daß der F-Landesrat Schimanek endlich einmal damit beginnt, zuerst über seine Forderungen nachzudenken und sie erst dann ausspricht, betonte Friewald.

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