Moser: Autonomie der Gemeinden bei Bauland-Umwidmungen wesentlich gestärkt

VP NÖ realisiert weiteren Schritt zu mehr Bürgernähe

Niederösterreich, 22.10.1997 (NÖI) Mit der Abänderung örtlicher Raumordnungsprogramme kommt das Land Niederösterreich einem langjährigen Wunsch der Gemeinden nach. So erhalten die Gemeinden ab dem 1. Jänner 1998 mehr Kompetenzen bei Umwidmungsangelegenheiten. Dies führt zu einer wesentlichen Vereinfachung von Verfahren bei der örtlichen Raumordnung und
damit zu einer schnelleren Abwicklung im Sinne unserer Bürger, erklärte heute LAbg. Karl Moser.****

In Zukunft wird der Gemeinderat bei Änderungen des örtlichen Raumordnungsprogrammes entscheiden können. Die Sachverständigen des Landes fungieren nur noch als Berater. Klar ist dabei, daß
den Gemeinden mehr Freiraum, aber auch mehr Verantwortung übertragen wurde, wie dies immer verlangt wurde, erklärte Moser.

Es ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer Stärkung der Autonomie unserer Gemeinden. Die Gemeinden haben dadurch mehr Spielraum und flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten in der Umwidmung ihres Baulandes, freut sich Moser.

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