Euro: Zusatz-'PS' für Österreichs Exportwirtschaft

Wegfall des Währungsrisikos im Euro-Raum wird vor allem KMU verstärkt zum Export ermuntern

Wien (PWK) - "Der Euro verschafft Österreichs Exportwirtschaft,
von deren Florieren jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich abhängt, zusätzliche Pferdestärken", sprach sich Günther Graf, Stv. Leiter der Außenwirtschaftsorganisation (AWO) in der Wirtschaftskammer Österreich, heute beim Euro-Pressefrühstück von Staatssekretär Ruttenstorfer im Finanzministerium für die gemeinsame Europawährung aus. ****

Graf begründete seine positiven Erwartungen für die Währungsunion mit folgenden Fakten.

Erstens: Wegfall aller Transaktionskosten für den Währungstausch. Derzeit sei jeder Export aus Österreich, auch in den DM-Hartwährungsblock, mit Transaktionskosten beim Währungstausch verbunden. Diese Kosten werden nach der Umstellung auf den Euro wegfallen und noch konkurrenzfähigere Angebote österreichischer Unternehmen im Euro-Währungsraum ermöglichen.

Zweitens: Wegfall von Exportbarrieren für Klein- und Mittelbetriebe.

"Aus der Erfahrung von rund 150.000 Firmenkontakten pro Jahr wissen wir, daß in Österreichs Klein- und Mittelbetrieben noch ein hohes Exportpotential schlummert", betonte Graf. Die AWO biete diesen Unternehmen im Ausland ein umfassendes Service an, das von der Kontaktherstellung bis zur Marketingunterstützung reicht. "Wir können mit unserer Organisation viele Risiken für die Firmen reduzieren, müssen derzeit aber auf das mögliche Währungsrisiko hinweisen. Dies führt dazu, daß Chancen auf Auslandsmärkten nicht genützt werden". Unter diesem Aspekt werde sich der Euro somit für KMU, die in den Euro-Raum exportieren wollen, als "Export-Turbo" erweisen.

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Dr. Günther Graf

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