Microsoft verteidigt Innovationskultur in der PC-Industrie

Wien/Wallisellen (OTS) - Microsoft wird ihre Politik, Windows-Produkte um neue Funktions- und Leistungsmerkmale zu erweitern und neue Versionen von Windows via PC-Hersteller im Markt zu verteilen, vehement verteidigen. Das Bekenntnis, an der bisherigen Innovations- und Vertriebspraxis festzuhalten, steht im Zusammenhang mit einer Klage des US- Justizdepartements gegen Microsoft. Die laufenden Verbesserungen und Erweiterungen von Windows leisten einen wesentlichen Beitrag zum hohen Innovationstempo, zur scharfen Konkurrenz im Markt für PC-Software und damit auch zu einem ständig optimierten Preis- /Leistungsverhältnis für die Endbenutzer.

Das amerikanische Justizdepartement hat am Montag überraschend beim Bundesbezirksgericht eine Klage gegen Microsoft eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, gegen eine richterlich abgesegnete Regelung aus dem Jahr 1994 über bestimmte Aspekte in der Lizenzierung von Windows an Computerhersteller verstossen zu haben. Microsoft bean-sprucht dagegen, vollständig im Einklang mit den rechtlichen Auflagen zu handeln. Die Regelung gestehe Microsoft ausdrücklich das Recht zu, das an die PC-Hersteller in Lizenz abgegebene Betriebssystem um neue, integrierte Funktionen zu erweitern. Jeder Softwarehersteller sei be-rechtigt, seine Produkte möglichst schnell zu verbessern. Microsoft mache lediglich von diesem Recht Gebrauch. Die konsequenten Verbesserungsbestrebungen kommen den Benutzern in Form von innovativen Produkten und günstigeren Preisen zu Gute.

"Es gehört zu den Grundprinzipien von Microsoft, die Bedienung des PC durch die Weiterentwicklung von Windows kontinuierlich zu vereinfachen", erklärte Bill Gates, Chairman und CEO von Microsoft. "Die Benutzer wollen heute über den PC auf das Internet zugreifen. Wir bauen Windows um die entsprechenden Funktionen aus und stellen damit für Tausende von anderen Softwareunternehmen eine Plattform für Innovationen bereit. Microsoft würde den Kunden einen schlechten Dienst erweisen, wenn wir davon absähen, Windows um diese Internet-Funktionen zu erweitern und diese Verbesserungen möglichst rasch über die PC-Hersteller auf den Markt zu bringen."

PC und Internet kommen sich näher

Zu Windows 98, das im Laufe des nächsten Jahres ausgeliefert wird, ge-hört daher ein eng in das Betriebssystem eingebundener Internet Explorer 4.0. Ziel dieser Integration ist es, den PC näher ans Internet zu bringen und so seine Bedienung und den Zugang zu Informationen weiter zu vereinfachen, unabhängig davon, ob sie sich auf der lokalen Festplatte, im Netzwerk eines Unternehmens oder im Internet befinden.

Der am 30. September freigegebene Internet Explorer erfreut sich unter PC-Benutzern weltweit grosser Beliebtheit:

* Über zwei Millionen Anwender haben den neuen Web-Browser von Microsoft in den ersten zwei Wochen aus dem Internet herunter-geladen.

* Über 20 Großunternehmen haben sich bereits für den Internet Explorer 4.0 als Standard-Browser an rund 300.000 Arbeitsplätzen entschieden.

* Die wichtigsten Wirtschafts- und Fachpublikationen - darunter Wall Street Journal, PC Magazine und CNET - geben dem Internet Explorer aufgrund seiner Einfachheit in der Bedienung, seiner Integration von Desktop- und Web-Funktionen sowie weiterer konsumentenfreundlicher Leistungsmerkmale gegenüber Konkurrenzprodukten den Vorzug.

* Die Top ten der PC-Hersteller sowie die zehn führenden Internet-Provider und Online-Dienste – sie repräsentieren zusammen 50 Millionen PC-Benutzer - liefern den Internet Explorer 4.0 ebenso wie Hunderte von anderen Unternehmen freiwillig an ihre Kunden aus.

Der Markt bereitet sich auf Windows 98 vor

Der Microsoft Internet Explorer 4.0 läuft auf keiner Betriebsplattform schneller als auf Windows 98. Das neue Betriebssystem baut auf Windows 95 auf und setzt in vielerlei Hinsicht Massstäbe - unter anderem nutzt es neue, leistungsfähige Hardwaretechnologien und ist aufgrund einer Reihe von Zusatzfunktionen besonders als Unterhaltungs-plattform geeignet -, während es gleichzeitig ältere Windows-Program-me und - Technologien weiterhin unterstützt. Weltweit entwickeln bereits Hunderte von unabhängigen Softwarehäusern Applikationen für Windows 98. Zahllose weitere Unternehmen werden Windows 98 ver- kaufen und Dienstleistungen für Support, Schulung und Implementierung des neuen Betriebssystems anbieten.

Weitere Informationen finden Sie unter der Adresse:
http://www.microsoft.com/corpinfo/

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