Blochberger: Mehr Geld für NÖ Milchbauern

Landesregierung beschloß degressiven Landesbeitrag

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat auf Antrag von Landesrat Franz Blochberger in ihrer heutigen Sitzung einen degressiven Landesbeitrag für Milch be-schlossen. Dies bedeutet, daß die niederösterreichischen Milchbauern rückwirkend ab September 1997 bis Ende 1997 fünf Groschen pro Kilogramm Milch zusätzlich erhal-ten, für 1998 werden 3,75 Groschen pro Kilogramm zusätzlich ausbezahlt. Die Kosten für die Förderaktion betragen für heuer rund acht Millionen Schilling, für 1998 etwa 19 Millionen Schilling.

Wie Landesrat Blochberger nach der Regierungssitzung betonte, soll durch die För-derung die traditionelle Bewirtschaftung, das ist die kombinierte Rinderhaltung, mit Schwerpunkt Rinderzucht in Verbindung mit Milchprodukten erhalten werden. Die Verarbeitungsbetriebe, d.h. die Molkereien, haben sicherzustellen, daß der durch das Land geleistete zusätzliche Preisausgleich zur Gänze den Milchproduzenten zugute kommt. Die Förderung wird so abgewickelt, daß die Molkereien monatlich im nach-hinein jenen Betrag der Abteilung Landwirtschaftsförderung bekanntgeben, der Ge-genstand der Förderung ist. Dieser Betrag wird vom Land Niederösterreich an die Molkereien übverwiesen.

"Ich habe monatelang darum gekämpft, daß unsere Bauern mehr Geld für ihre Milch erhalten. Es kann nicht angehen, daß der Preiskampf im Milchbereich auf dem Rük-ken unserer Bauern ausgetragen wird. Bei den Molkereien gibt es genügend Einspar-potentiale. Ich hoffe, daß im Kampf der großen Molkereien bald die Vernunft siegen und sich eine Lösung anbahnen wird", erklärte Blochberger.

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