Dirnberger fordert von Regierung klare Ablehnung liberaler Hilfsdienste

Härteklausel für gekündigte Arbeitnehmer unabdingbar

Wien (OTS) - Die vom Liberalen Forum angebotene Unterstützung der Regierung in der Pensionsreform sei sofort und unmißverständlich von der Regierung und den Klubobmännern der Koalition abzulehnen, fordert heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). "Dieses unmoralische Angebot zur Mehrheitsbeschaffung mittels weiterer vom LIF verlangter Pensionsverschlechterungen für die Arbeitnehmer ist ein Sprengsatz gegen die Parteien der Koalition", stellt Dirnberger den Ernst der Situation klar. Die Arbeitnehmer erwarten eine umgehende öffentliche Ablehnung von Klubobmann Khol.

Statt sich auf die pseudoliberalen Ansinnen von Schmidt und Haselsteiner einzulassen, habe die Regierung und das Parlament die Aufgabe, im Sinne der gekündigten älteren Arbeitnehmer endlich auf die Drohung von Abschlagszahlungen bei den Pensionen zu verzichten, verlangte Dirnberger. Gerade die jüngsten Arbeitsmarktdaten zeigen die erschreckende Zunahme arbeitsloser Arbeitnehmer(innen) über 50 Jahre, diese dürfen in ihrer hoffnungslosen Situation am Arbeitsmarkt nicht auch noch von der Regierung bestraft werden. "Die ASVG-Versicherten stehen in vielen Bereichen der Wirtschaft systematischen Kündigungen gegenüber, werden oft trotz jahrelanger Arbeit und Verdienste um das Unternehmen vorzeitig aus dem Erwerbsleben gedrängt", erwartet Dirnberger als Äquivalent im Hinblick auf die viel schlechteren Kündigungsbestimmungen eine positive Entscheidung in der Frage der Härteklausel für gekündigte Arbeitnehmer.

Rückfragen & Kontakt:

AK-Vizepräsident A. Dirnberger

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS