St.Pöltens Gastronomie im Aufschwung begriffen

Nächtigungszahlen in 10 Jahren verdoppelt

St.Pölten (NLK) - Die Ernennung von St.Pölten zur
Landeshauptstadt und ihr Aus-bau hat der Stadt eine beachtliche touristische Entwicklung beschert: Wie KR Helmut Hauser
(Fachgruppe Gastronomie der Kammer der Gewerblichen Wirtschaft) kürzlich bei einer Tagung des Bundesverbandes erfahrener Touristiker erklärte, stieg die Zahl der Nächtigungen von 50.000 im Jahr 1986 auf 95.000 im Vorjahr. Der leichte Rück-gang im Jahr 1997 gegenüber 1996 ist darauf zurückzuführen, daß 1996 im Regie-rungsviertel noch rege Bautätigkeit herrschte und Millenniumsfeierlichkeiten stattfan-den. Die Aufwärtsentwicklung ist, wie Hauser erklärte, sowohl auf den Berufstouris-mus als auch auf den beginnenden Kulturtourismus zurückzuführen.

Als ebenso erfreulich wird die Entwicklung der Gastronomie dargestellt: In früheren Jahren gab es außer dem Hotel Pittner (nicht mehr existent) noch einige kleinere Gasthöfe. Derzeit gibt es bereits 72 Gasthäuser und 25 Restaurants, was einer Stei-gerung von etwa 30 Prozent in den letzten Jahren entspricht. Mittlerweile beschäftigen die Gastronomen 750 Dienstnehmer. Auch die innerstädtische Beiselszene hat ein nennenswertes Maß erreicht. Jetzt gibt es aktuelle Trend-Lokale sonder Zahl: Aktuell sind
Lokale wie Winzig, Narrenkastl, Fliegerbräu, Cabrio, Eulenspiegel, Drunter & Drüber, Tiroler Stüberl, Vergelts Gott, Kollosseum etc. Sie besitzen auch von den Öff-nungszeiten her durchaus großstädtisches Format.

Einer der größten Aufsteiger ist KR Hauser selbst: Nach 15 Jahren Praxis beim Vertrieb von Coca Cola eröffnete der Südtiroler 1972 seine erste Pizzeria, danach in Folge zwei weitere Lokale,
1985 die erste Pension, 1988 das "Hausereck" mit 60 Betten, 1992
den "Mariazellerhof". Heute umfaßt das "Hauser-Imperium" insgesamt 110 Betten. Hausers Prognose zur weiteren Entwicklung St.Pöltens:
"Die Hauptstadt ist noch jung wie ein Kind, da sie erst seit
kurzem echter Regierungssitz ist. Es wird aber noch einiges Traisenwasser am Regierungsviertel vorbeifließen müssen, bis man wirklich aussagekräftige Ergebnisse präsentieren kann."

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