4 Fußgänger starben, 2 getötete Fahrzeuginsassen ohne Gurt: KfV: MEHR RÜCKSICHT AUF DIE SCHWÄCHSTEN IM STRASSENVERKEHR - HÖHERE STRAFEN FÜR GURTENMUFFEL !

Wien (OTS) - Vier Fußgänger waren unter den insgesamt 18 Verkehrstoten der Woche vom 13. bis 19. Oktober 1997 - das KfV mahnt daher besonders im nebelig-trüben Herbst zu vermehrter Vor- und Rücksicht im Straßenverkehr, vor allem gegenüber den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sehen und gesehen werden: Fahren auf Sicht und Fahren mit Licht am Tag sind wichtige Sicherheitsfaktoren für Fahrer und Fußgänger - sie sollten genützt werden.

Zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet -das KfV erinnert daher an die Tatsache, daß ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus 10 Metern Höhe entspricht und daß das Todesrisiko für nichtangeschnallte Fahrzeuglenker 6mal höher ist als für angeschnallte. Eine schwedische Studie zeigt, daß bei Verzicht auf den Sicherheitsgurt bereits bei Aufprallgeschwindigkeiten um 30 km/h Todesopfer zu verzeichnen sind. Wo Selbstkontrolle nicht vorhanden ist, muß Fremdkontrolle nachhelfen: Das KfV fordert daher erneut die Erhöhung der Strafe für Gurtenmuffel auf S 500,--.

Bisher kamen 1997 nach vorläufigen Zahlen 875 Menschen auf der Straße ums Leben - 1996 waren es in diesem Zeitraum endgültig 820 Verkehrstote. Ein Alarmsignal, das jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer aufrütteln sollte. Vor allem aber auch jeden Entscheidungsträger, der mit der Realisierung oder Nichtrealisierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen über Leben und Tod entscheidet.

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