Matth. Hohner AG: Fokussierung auf das Kerngeschäft

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Konzernumsatz von 174,7 auf 166,5
Mio. DM zurückgegangen Schwaches Inlandsgeschäft / Konsequente Neuausrichtung des Unternehmens / Neuer Mehrheitsaktionär

Einen Rückgang des Konzernumsatzes von 174,7 Mio. DM im Geschäftsjahr 1995/96 auf 166,5 Mio. DM im Geschäftsjahr vom 1. April 1996 bis zum 31. März 1997 meldet die Matth. Hohner AG, Trossingen, der traditionsreiche Hersteller von Akkordeons, Mundharmonikas und Blockflöten. Der Gesamtumsatz der AG sank von 77,9 Mio. DM auf 67,1 Mio. DM. Der Jahresfehlbetrag im Konzern beläuft sich auf -27,3 Mio. DM gegenüber -4,5 Mio. DM im Vorjahr. Die AG weist als Ergebnis nach Steuern einen Fehlbetrag von -27,7 Mio. DM nach einem Ertrag von 0,9 Mio. DM im Vorjahr aus. Als Hauptursachen für den Einbruch im Inlandsgeschäft nannte Ulrich Heine, Mitglied des Vorstands der Matth. Hohner AG, auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Stuttgart die unverändert schwache Binnennachfrage und den weiteren Verfall der Verkaufspreise im harten Wettbewerbsumfeld. In der Folge hatte Hohner mit Überkapazitäten in der Produktion und nicht ausreichenden Deckungsbeiträgen zu kämpfen. Im negativen Ergebnis spiegelt sich zudem eine angemessene Berücksichtigung bestehender Risiken wider.

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