Landesausstellung: Versäumnisse könnten eine ganze Region blamieren!

Pröll und Freibauer sollen endlich arbeiten, anstatt ihrer "Eröffnungs-Hysterie" zu frönen

St. Pölten, (SPI) - "Der Termin der Niederösterreichischen Landesausstellung im Schloß Kirchstetten im Weinviertel rückt näher, und noch immer stellen die vorgesehenen Baulichkeiten und Ausstellungsräume das dar, was sie eigentlich immer waren -nämlich Ruinen. Durch Auflagen des Bundesdenkmalamtes und der Sachverständigen des Landes NÖ kommt es zu so gravierenen Verzögerungen, daß eine termingerechte Fertigstellung nicht mehr zu erwarten ist", stellt der Weinviertler SP-Labg. Adolf Schütz fest. Sollte dieses schlimmste Szenario eintreten und sich die
ganze Landesausstellung als "kulturpolitisches Provisorium" präsentieren, würde die ohnehin nicht verwöhnte Region Weinviertel schweren Schaden nehmen. "Angesichts einer solchen Blamage ist
dann wohl kaum zu erwarten, daß die Region weitere kulturelle Großveranstaltungen bzw. Tagungen anziehen wird", so Schütz.****

"Hier sind die verantwortlichen Landespolitiker, LH Erwin Pröll
und Finanzlandesrat Edmund Freibauer, gefordert, endlich Maßnahmen zu ergreifen, daß zumindest die wichtigsten Arbeiten noch termingerecht fertiggestellt werden können. "Eine mit Planen abgedeckte Ruine, mit Tüchern verhängte Fenster, ein mit Bauschutt übersähtes Areal oder ein Restaurantbetrieb im Großzelt sind wohl kaum als kulturpolitisches Aushängeschild des Landes zu
betrachten. Der Tourismus und mit ihm eine ganze Region könnten schweren Schaden nehmen, nur weil Pröll und Freibauer die anstehenden Probleme verschleppen", stellt Labg. Schütz fest. "Interessierten ist anzuraten, die Baustelle einmal zu besuchen.
Nur mit eigenen Augen gesehen wird man erfahren, wie es um die von einer Handvoll Bauarbeitern bevölkerten Baustelle steht und wie groß die Problematik wirklich ist", schloß SP-Labg. Anton Schütz (Schluß) fa

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