Kautz: Vereine dürfen in ihrer Arbeit nicht behindert werden

Transparenz ja, aber keine Überbürokratisierung oder Ausdünnung der Strukturen

St. Pölten, (SPI) - "Es dürfe nicht angehen, daß genau jene Institutionen in ihrer Tätigkeit behindert werden, welche in freiwilliger Arbeit so viel für dieses Land und seine Menschen leisten", stellt Niederösterreichs SP-Labg. Herbert Kautz zu den Vorstellungen einer Arbeitsgruppe des Innenministeriums
betreffend einer Reform des Vereinsrechtes fest. Von der Freiwilligen Feuerwehr angefangen bis hin zu den Rettungsorganisationen, von den Sportvereinen über die Freizeit-und Hobbyklubs stellen die Vereine eine wichtige Stütze dieses Landes dar. "Sie leisten eine wertvolle Arbeit und entlasten
somit Bund, Länder und Gemeinden nicht nur finanziell, sondern
auch personell bei der Wahrnehmung wichtiger Funktionen und Leistungen. Sie bieten den Menschen Möglichkeiten zur Entfaltung und sind - wenn man allein an die vielen Sportvereine denkt -
ein ideeler Begleiter für Jung und Alt", so SP-Labg. Herbert Kautz.****

Wenn man mehr Transparenz noch begrüßen kann, so stellt beispielsweise die Pflicht der Steuerprüfung die Vereine nicht
nur vor personelle, sondern auch vor gravierende bürokratische
und finanzielle Probleme. Vor allem die kleinen Vereine würden
sich in diesem Fall ihre Funktion überdenken - was angesichts
der mehr als 100.000 Vereine in Österreich, welche mehrheitlich kleine bis kleinste Strukturen aufweisen, fatal wäre. Auch strengere Haftungsbedingungen würden die Vereine, deren Funktionäre fast ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, vor gewaltige Probleme stellen. Deshalb ist in diesem Bereich mit besonderer Vorsicht und Bedachtnahme zu agieren, eine Ausdünnung der Vereinsstrukturen oder ein zu erwartender Mitgliederschwund
kann und darf im Interesse Niederösterreichs nicht hingenommen werden. Die NÖ Sozialdemokraten werden sich jedenfalls für die berechtigten Interessen der vielen Vereine einsetzen - denn sie leisten eine ausgesprochen gute und dankenswerte Arbeit in
diesem Land", schloß der Sportsprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Herbert Katz.
(Schluß) fa

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