ARA zur Annahme des AGR-Ausgleiches: Glassammlung dank konstruktiver Gespräche gesichert!

Wien (OTS) - Wir sind erfreut, daß nach zahlreichen Gesprächen und der heutigen Tagsatzung die Situation der Austria Glas Recycling GmbH (AGR) endlich geklärt ist", nimmt Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG zum heute angenommenen Ausgleich der AGR Stellung. Allen Verhandlungspartnern gilt, so Stiglitz, besonderer Dank für Ihre Bereitschaft zu einer konstruktiven Lösung, da dadurch die Finanzierung der Glassammlung wieder auf eine sichere Basis gestellt wurde.

Derzeit entsprechen die Einnahmen aus der Lizenzierung von Glasverpackungen voll dem Plan. Trotz eines starken Verdrängungswettbewerbs zwischen Glas und PET am Verpackungssektor konnten die glasbezogenen Einnahmen konstant gehalten werden.

Alle anderen Branchenrecycling-Gesellschaften der ARA erzielten im Jahr 1996 bzw. erzielen voraussichtlich auch 1997 positive Ergebnisse. Damit werden die in den Anfangsjahren entstandenen finanziellen Schwierigkeiten der Sammelgesellschaften im ARA System endgültig überwunden. Jene Gesellschaften, die sich ausschließlich mit der Verwertung der Altstoffe beschäftigen, bilanzieren ohnehin seit Einführung des ARA Systems positiv. Diese erfreuliche Entwicklung ermöglicht es der ARA, die Preise für die Lizenzpartner konstant zu halten, beziehungsweise sogar zu senken. Beweis dafür sind die seit 1996 vorgenommenen Tarifsenkungen. Auch die für 1998 bereits angekündigten Tarife des ARA Systems bringen für die Wirtschaft eine Ersparnis von rund ÖS 100 Mio.

Erste Bescheide vom Umweltministerium

Ebenfalls als positives Signal wertet die ARA die bescheidmäßige Zulassung der ersten Sammelsysteme durch das Umweltministerium. "Nachdem die im gewerblichen Bereich tätigen Gesellschaften ihre Zulassung erhalten haben, gehen wir davon aus, daß nun auch die Bescheide für die mit der Haushaltssammlung befaßten Systeme rasch folgen werden", meint Stiglitz.

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Mag. Susanne Wiesinger
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