Dirnberger fordert Geppert und Sallmutter zum Handeln auf

Pension durch "freiwillige Höherversicherung" bei öffentlichen Versicherungsanstalten aufbessern

Wien (OTS) - Das Versagen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger bei der Präsentation seiner Leistungen verlangt Konsequenzen. Das forderte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger in Bezug auf die Informationen und Werbeaktionen zur Pensionsvorsorge der vergangenen Wochen. Dabei wurden die vielfältigsten Möglichkeiten zur Pensionsvorsorge dargestellt. "Leider überhaupt nicht zu Wort gemeldet hat sich - wieder einmal -der Hauptverband der Sozialversicherungsträger. Während sich private Versicherungskonzenre zunehmend als Alternative, anstatt bestenfalls als Ergänzung zur öffentlichen Pensionsvorsorge darstellen, schweigt der Hauptverband", kritisiert Dirnberger.

Offenbar ist Geppert als entlassener Sozialminister zu frustriert zum Handeln, Sallmutter, der gleichzeitig Präsident des Hauptverbandes und Gewerkschaftsvorsitzender der Angestellten in privaten Versicherungskonzernen ist, weiß sich nicht für eine Seite zu entscheiden, Martin Mayer wieder hat nur privatwirtschaftliche Interessen im Kopf."Tatsächlich muß der Bevölkerung aber wieder Sicherheit in die funktionierende, öffentliche Pension gegeben werden. Zusätzlich muß der Hauptverband darauf hinweisen, daß er mit der Möglichkeit der "freiweilligen Höherversicherung" eine attraktive Alternative zur privaten Pensionsvorsorge anbietet. Nun liegt es an Sallmutter, Geppert und Mayer zu handeln oder sich aus ihren HV-Positionen zu verabschieden", sagt Dirnberger.

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AK-Vizepräsident A. Dirnberger

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