5b- und Sektorplanprojekte sind Motoren für Landwirtschaft:

Blochberger zog erfolgreiche Bilanz

St.Pölten (NLK) - "Als Motoren für den ländlichen Raum erwiesen sich eindeutig die Ziel 5b- und die Sektorplanprojekte", zog Landesrat Franz Blochberger heute eine er-folgreiche Bilanz.
Bisher seien bereits über 800 Vorhaben mit einem Investitionsvolu-men von 1,4 Milliarden Schilling bewilligt worden. An öffentlichen Mitteln wurden 620 Millionen Schilling bewilligt, 280 Millionen wurden bereits ausbezahlt. Von diesen För-dergeldern steuerte das Land Niederösterreich 89 Millionen Schilling bei, der Bund 94 Millionen, die EU übernahm 97 Millionen. Unterstützt wurden beispielsweise Projekte in der Dorferneuerung, in der Landentwicklung oder in der Vermarktung.

Im Rahmen der Sektorplanförderung wurden bisher 114 Vorhaben realisiert. An öf-fentlichen Geldern wurden 388 Millionen
Schilling bewilligt, davon stammen 168 Mil-lionen vom Bund, 114 Millionen vom Land und 106 Millionen Schilling von der EU. Bei der Sektorplanförderung werden die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftli-cher Erzeugnisse gefördert.

Auch das Österreichische Programm für Umwelt und Landwirtschaft (ÖPUL) trug entscheidend zur Entwicklung des ländlichen Raumes bei. So sind 1995 und 1996 5,6 Milliarden Schilling an Förderungen des Bundes, des Landes und der EU nach Nie-derösterreich
geflossen. "Unser Ziel ist es, die bäuerlichen Existenzen abzusichern", unterstrich Blochberger. Aufgrund des EU-Beitrittes würden aber auf die niederöster-reichische Landwirtschaft große Herausforderungen zukommen, meinte Blochberger. "Die fallenden Preise bei Getreide, Milch und Fleisch machen es notwendig, daß
der Bauer nicht nur Lebensmittel produziert, sondern sie auch mit entsprechenden Kon-zepten vermarktet."

Niederösterreich ist auch das federführende Umwelt-Bundesland:
In wenigen Mona-ten kann bereits das 100. Biomasse-Fernheizwerk eröffnet werden. Blochberger plä-dierte dafür, das Steuersystem endlich zu ökologisieren, also Energieabgaben einzu-führen und dafür die Lohnnebenkosten zu senken: "Im Interesse der Umwelt müssen wir endlich handeln".

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