Gruber: Bischof Krenns Griff nach der politischen Macht!

Krenn scheint zu glauben, daß die Menschen aus der Vergangenheit nichts gelernt haben

St. Pölten, (SPI) - "Bischof Krenns Vorstellungen über die Kirche im allgemeinen und sein Streben nach politischem Einfluß hat mit seinen jüngsten Aussagen über die Wahrnehmung politischer Funktionen durch Priester und Kirchenfunktionäre einen neuen, äußerst gefährlichen Höhepunkt erreicht", warnt der St. Pöltner SP-Labg. Karl Gruber. Bischof Krenn nimmt offenbar an, daß die Menschen aus der Vergangenheit nichts gelernt haben und die vielen gesellschaftlichen Konflikte und gar Kriege vergessen haben,
welche sie durch eine "politisch agierende Kirche" ertragen
mußten. Der St. Pöltner Diözesanbischof deklariert sich mit seinem Ansinnen nicht nur als ein nach Macht strebender Kirchenfürst, er erweist der Kirche in Summe sicher keinen guten Dienst.****

"Solcherart konservative Tendenzen müssen bereits in ihren Anfängen bekämpft werden, denn der Schritt zur modernen Inquisition könnte ein kleiner sein. Besonders Krenn, welcher aus der Ablehnung demokratischer Strukturen sowie ihrer gewachsenen Grundrechte für die Menschen nie einen Hehl gemacht hat, zeigt
hier klar und deutlich die Zielrichtung dieses verkrusteten
Zirkels der österreichischen Kirche. "Diesen Repräsentanten geht es weniger um geistliche Führung oder Menschlichkeit, sondern ausschließlich um Einfluß und Macht. Solche Aussagen sind nicht angetan, die ohnehin bereits tiefe Spaltung in der
Österreichischen Kirche zu überwinden. Wir brauchen keinen Rückfall in das vorige Jahrhundert, in die Inquisition, in ein klerikales Spitzelwesen und keine politisch agierende Kirche.
Krenn ist lebensfremd und schadet nicht nur der Kirche, sondern
auch der politischen Demokratie", schloß der St. Pöltner Labg. Karl Gruber.
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