Gabmann zur EU-Osterweiterung:

Weichen für neue Zukunftsperspektiven stellen

St.Pölten (NLK) - "Die Osterweiterung der EU liegt zwar noch
in weiter Ferne, aber es gilt jetzt schon, die Weichen für eine dynamische Entwicklungsperspektive Nieder-österreichs und seiner Wirtschaft zu stellen", erklärte heute Wirtschafts-Landesrat Er-nest Gabmann bei einer Pressekonferenz. Ein solches Entwicklungsprogramm mit abgestimmten regionalen Zielsetzungen und Maßnahmen sollte in Kooperation zwi-schen den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland sowie angrenzen-den Regionen der EU-Beitrittskandidaten unter den Reformländern vorbereitet wer-den.

Nach Ansicht von Landesrat Gabmann besteht diese Zukunftsperspektive darin, daß nach der EU-Erweiterung die gesamte Ostregion Österreichs zu einem mitteleu-ropäischen Zentralraum mit großer wirtschaftlicher Entwicklungsdynamik werden kann. Gabmann:
"Motor dieser zu erwartenden Dynamik werden ein verstärkter Güter-und Dienstleistungsaustausch sowie damit verbundene Betriebsansiedlungs- und Gründungsaktivitäten und Unternehmenskooperationen sein. Wir rücken damit dem Ziel, Niederösterreich zu einer europäischen Top ten-Region zu machen, deutlich nä-her". Voraussetzung für dieses Szenario seien abgestimmte regionale Raumord-nungsstrategien, ein forcierter Infrastrukturausbau sowie die Fortsetzung des Moder-nisierungsprozesses der NÖ Wirtschaft zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Für die Grenzregionen Niederösterreichs und der Ostregion Österreichs forderte Gabmann vor der EU-Osterweiterung ein von der Europäischen Union mitfinanziertes Sonderprogramm für die Grenzlandförderung. "Bevor die Beitrittskandidaten der Re-formländer EU-Mitglied werden und erhebliche EU-Strukturhilfen erhalten werden, müssen die wirtschaftlichen Strukturschwächen der Regionen an der jetzigen EU-Außengrenze abgebaut werden. Das sind wir der Grenzlandbevölkerung schuldig", betonte Gabmann.

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