Rheinmetall AG: Rheinmetall erhöht Kapital

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Der Ausichtsrat der Rheinmetall
AG hat am 15. Oktober 1997 dem Beschluß des Vorstandes zugestimmt, das genehmigte Kapital von 30 Mio DM auszunutzen.

In einer ersten Tranche wird das derzeitige Grundkapital von 150 Mio DM um 15 Mio DM durch Ausgabe von 3 Mio Stück Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 5 DM erhöht. Diese Aktien werden den Stamm- und Vorzugsaktionären zu einem noch festzulegenden Bezugspreis im Verhältnis 10:1 angeboten. Die Bezugsfrist beginnt am 5. November 1997. Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 1997 voll dividendenberechtigt. Der Großaktionär Röchling'sche Familiengemeinschaft, der 65,6 % der Stammaktien der Rheinmetall AG und 40,8 % des Gesamtkapitals besitzt, wird sich an der Kapitalerhöhung maßgeblich beteiligen und die ihm zustehenden Bezugsrechte überwiegend ausnutzen.

Das damit auf 165 Mio DM erhöhte Grundkapital wird in einer zweiten Tranche um 13,5 Mio DM durch Ausgabe von 2,7 Mio Stück Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 5 DM erhöht. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird ausgeschlossen. Die Zeichnungsfrist endet am 21. November 1997. Die Aktien werden in einem breiten Anleger kreis plaziert und sind ebenfalls für das Geschäftsjahr 1997 voll dividendenberechtigt. Der Plazierungspreis wird im Bookbuilding-Verfahren ermittelt und den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreiten.

Die zweite Tranche wird ergänzt um eine Mehrzuteilungsreserve (Greenshoe), die eine Ausgabe von maximal 300.000 Stück Vorzugsaktien im Nennwert von je 5 DM mit identischen Ausstattungsmerkmalen vorsieht.

Die zufließenden Mittel dienen der Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalquote sowie zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Rheinmetall-Gruppe nach den Akquisitionen der STN Atlas Elektronik GmbH, der Richard Hirschmann GmbH & Co., der Kolbenschmidt AG und der KIH Kommunikations Industrie Holding AG.

Nach der Kapitalerhöhung wird die Rheinmetall AG ein Aktienkapital von 180 Mio DM haben, das sich in 90 Mio DM Stammkapital und 90 Mio DM Vorzugskapital aufteilt.

Ende der Mitteilung

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