50 Jahre NÖ Volkshilfe

Höger: Großbetrieb der Menschlichkeit

St.Pölten (NLK) - Das Stadttheater Baden bildete gestern abend
den stilvollen Rahmen für den Festakt "50 Jahre NÖ Volkshilfe". In Anwesenheit zahlreicher Mitar-beiter sowie Verteter aus Wirtschaft und Politik wurde in der rund zweistündigen Fest-veranstaltung nicht nur Rückblick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte geboten, man beschäftigte sich auch mit der derzeitigen Situation und der zukünftigen Entwicklung der Wohlfahrtsorganisation. Die NÖ Volkshilfe hat sich aus bescheidenen Anfängen im Jahr 1947 "zu einem der 20 größten niederösterreichischen Unternehmen empor-gearbeitet" (Präsident Kurt Mittersteger). Die rund 900
Mitarbeiter (Diplomkrankenschwestern, Heimhelferinnen) leisten im Bereich der medizinischen Hauskrankenpflege, Heimhilfe und dergleichen bis zu 60.000 Einsatzstunden pro Mo-nat. Ihre
Tätigkeit wird landesweit bereits von nahezu 100 Sozialstationen gesteuert. Die Wohlfahrtsorganisation offeriert zudem Urlaubsaktionen für Senioren und Kinder und führt in vielen Gemeinden auch die Aktion "Essen auf Rädern" durch. Dazu kom-men
14 Kinderhäuser, in denen pädagogisch geschulte Kräfte als Betreuerinnen wir-ken. In Zukunft wird die NÖ Volkshilfe auch ein Haus-Service (Arbeiten in Haus und Garten, Wege zur Post etc.)
sowie eine "Schnelle Hilfe" anbieten.

Die zahlreichen Mitarbeiter der NÖ Volkshilfe hätten in den vergangenen Jahrzehn-ten ein beeindruckendes Beispiel für Nächstenliebe und Menschlichkeit gegeben, meinte die ehemalige Präsidentin und heutige Landesrätin Traude Votruba. Die NÖ Volkshilfe sei dabei immer auch eine Organisation gewesen, die
über die Verbesse-rung der sozialen und sozialmedizinischen Betreuung nachgedacht, gleichzeitig aber auch vorausgedacht habe.

Für Landeshauptmannstellvertreter Höger ist die NÖ Volkshilfe "ein Großbetrieb der Menschlichkeit". Ein Blick auf die Bevölkerungsstatistik und auf die Bevölkerungsent-wicklung zeige, daß die Zahl der über 60jährigen in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich steigen werde. Dabei würden auch immer mehr Menschen auf Hilfe von au-ßen angewiesen sein. Höger: "Eine der ganz großen gesellschaftlichen Herausforde-rungen unserer Zeit." Umso mehr müsse der Ausbau der sozialen und sozialmedizini-schen Dienste vorangetrieben werden. Hilfe im Alter dürfe kein Gnadenakt,
sondern müsse ein Recht sein, meinte Höger.

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