Alles für den Gast

Porträt eines Gastgebers aus Passion - Heinz J. Rosenberger Teil 1 - BILD

Wien (OTS) - Die solide Basis heißt lebenslange Erfahrung: Heinz
J. Rosenberger, erfolgreicher Unternehmer und Gastro-Pionier der ersten Stunde, begründete nicht nur ein höchst innovatives Kapitel österreichischer Gastlichkeit. Sondern prägt - bis heute - den Lauf des Unternehmens mit der betont individuellen Note.

"Wir sind ein Familienbetrieb. Und wir wollen es bleiben" (Heinz J. Rosenberger). Eine Philosophie, die seit einem Vierteljahrhundert Erfolge feiert. Auf ganzer Linie - dank Firmengründer Heinz J. Rosenberger, der persönliches Engagement, herzliche Gastfreundschaft und familiäre Tradition in den Mittelpunkt stellt.

Viele Wege, ein Ziel

Heinz J. Rosenberger, gemeinsam mit zwei Brüdern in Wallsee/NÖ im elterlichen Gasthof und Transportunternehmen aufgewachsen, schlug schon früh die gastronomische Laufbahn ein. Er blieb damit nicht allein - Bruder Wolfgang Rosenberger, der sich ebenfalls für den Bereich Gastronomie entschied, sollte schon bald zum Initiator einer Entwicklung werden, die den Grundstein für das heutige Unternehmen Rosenberger legte.

Heinz J. Rosenberger startete seinen Berufsweg mit einer Zuckerbäckerlehre (Steyr, 1955), nach deren Abschluß er eine Kochlehre in Linz absolvierte. 1958 verließ er Österreich mit dem Ziel, weltweit Berufserfahrung zu sammeln. Seine erste Station: Eine der gastronomischen Hochburgen Europas, die Stadt Brüssel - anläßlich der Weltausstellung 1958. Eine Tätigkeit auf Jersey, Channel Island, folgte. Aber schon kurze Zeit später ging er ein Engagement im damals führenden Restaurant Coq d'Or, London, ein - eine hochinteressante Erfahrung, die den jungen Heinz J. Rosenberger entscheidend beeinflußte. Von der Kreativität der Küche bis zum weltoffenen Klima Londons, Heinz J. Rosenberger nahm prägende Eindrücke aus seiner Zeit in England mit. Gänzlich anders, aber ebenso elitär gestaltete sich sein nächster Berufsstop: Heinz J. Rosenberger arbeitete zwei Jahre erfolgreich auf den Bermudas - im weltberühmten Castle Harbour Hotel, das u.a. Gäste wie John F. Kennedy beherbergte.

In der Zwischenzeit nahm auch Wolfgang Rosenberger, angeregt durch seinen Bruder, seine Tätigkeit im Castle Harbour Hotel auf. Heinz J. Rosenberger wiederum wechselte nach einiger Zeit zurück ins heimatliche Badgastein. Seine mittlerweile umfassende Berufserfahrung führte ihn aber schon bald wieder nach Übersee - ein interessantes Engagement in Kanada sollte seine beruflichen Kenntnisse weiter komplettieren. Heinz J. Rosenberger fand die gesuchte Herausforderung im Osten Kanadas, in Moncton. Hier realisierte der ambitionierte Österreicher eine "Blitzkarriere" - vom Küchenchef zum General Manager eines Hotels mit über 600 Mitarbeitern in 6 verschiedenen Betrieben. Heinz J. Rosenberger, in dieser Zeit auch für die Canadian Restaurant Association tätig, unterstützte schließlich auch maßgeblich den Aufbau der ersten kanadischen Hotelfachschule. Berufliche Erfolge, die ein privater Höhepunkt abrundete: Seine Verbindung mit Gattin Beverly. Als engagierte Geschäftsfrau managt Beverly Rosenberger heute nicht nur den umsatzintensiven "Shop"-Bereich des Unternehmens, sondern ist auch für das gediegene Ambiente der Rosenberger Betriebe verantwortlich. Ihre "Handschrift", die ebenso gekonnte wie liebevolle Dekoration jedes Hauses, trägt bis heute maßgeblich zur typischen Rosenberger Atmosphäre bei: Zu gemütlicher Gastlichkeit mit individuellem Stil.

Erfolgsteam Rosenberger

Anfang der 60er Jahre kehrte Wolfgang Rosenberger zurück nach Österreich und übernahm das elterliche Transportunternehmen. Nicht, ohne eine wegweisende gastronomische Idee von seinen Auslandsaufenthalten mitzubringen: Neben seiner Tätigkeit als Transportunternehmer initiierte er mit dem Bau des Holiday Inn/St. Valentin (Motor-Hotel und Restaurant) ein hierzulande erfolgreiches Gastro-Konzept. Nach amerikanischem Vorbild, sollte der reisende Gast direkt an der Autobahn perfekte Gastlichkeit vorfinden. Ohne Umwege und in jeder Hinsicht "ganz nah am Gast". Ein Gedanke, der ihn umgehend mit seinem interessierten Bruder Heinz Kontakt aufnehmen ließ.

Heinz J. Rosenberger, inzwischen bestens vertraut mit dem Management von Großprojekten, kehrte daraufhin 1971 zurück nach Österreich - und realisierte eine gastronomische Vision, die ihrer Zeit weit voraus war: Das Rosenberger Rasthaus St. Pölten.

Vom erstklassigen Angebot bis zu heute selbstverständlichen Standards, wie zentraler Kassenabwicklung, großzügig gestalteten, modernen Toilettenanlagen oder auch offen ausgeschenktem Bier:
Österreich befand sich noch mehrheitlich im Zeitalter des Flaschenbiers. Selbst die Eiskarte, die - völlig neu - auch im Winter heißkaltes Vergnügen versprach, sorgte für Skepsis.

Ebenfalls von Beginn an beispielhaft, war die sprichwörtliche Kinderfreundlichkeit des Hauses. Ob Kinderspeisekarte, eigene Kinderstühle, der Rosenberger Kindergeburtstagsclub oder auch legendäre, kulinarische Aktionen: "Soviel Sie essen können" oder das "Backhendl zu öS 34,-" machten St. Pölten innerhalb weniger Wochen in ganz Österreich bekannt.

Mit dauerhaftem Erfolg: Von der "Stunde Null" an ausgezeichnet frequentiert, wurde der Betrieb im Herzen Niederösterreichs zum Grundstein einer rasanten Unternehmensexpansion entlang Österreichs Autobahnen. Dynamisch geführt von Heinz J. Rosenberger. Und geleitet nach modernsten Erkenntnissen - vom international erworbenen Management-Know-how, bis zum Einsatz neuer Methoden hinsichtlich Marketing, Mitarbeiterführung und -motivation.

Heinz J. Rosenberger über die Aufbruchstimmung jener Zeit: "Mein Bruder und ich waren ein eingeschworenes Team auf Erfolgskurs."

Was von Heinz J. Rosenberger bis heute als grundlegende Basis des Unternehmertums bezeichnet wird, ist positives Denken. Eine Einstellung, die sämtliche Bereiche im Hause Rosenberger charakterisiert. Und im übrigen eine Grundlage, ohne die visionäre Unternehmensführung - besonders in einem Bereich, der Pioniergeist verlangt - nicht denkbar wäre: Damals so wenig wie heute.

(Forts.)

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