Muzik: In der VP wissen die einen nicht, was die anderen reden!

Gabmann unterstützt mehr "Privat" im Straßendienst, Pröll gegen eine Privatisierung!

St. Pölten, (SPI) - Die VP-Landesrepräsentanten laufen im Wahlkampf zu wahren Meistern des Opportunismus auf. Hat sich vor kurzem erst VP-Landesrat Ernest Gabmann als Unterstutzer des Autofahrervolksbegehrens deklariert und für die Einbindung von
mehr Privaten in den Straßendienst und in die Straßenerhaltung ausgesprochen, so äußerte sich vorgestern LH Erwin Pröll in seiner Rede vor der Zentralpersonalvertretung des Landes genau
gegenteilig. Pröll sprach sich nämlich gegen eine Privatisierung des Straßendienstes aus, obwohl sich seine Partei - angeblich als Vertretung der Wirtschaft - bei jeder sich bietenden Gelegenheit für mehr Privatengagement und Privatinitiative ausspricht", stellt der Verkehrssprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik fest.****

Die VP richtet ihr politisches Programm offenbar entsprechend der Veranstaltungen aus, auf denen sie ihre Wahlkampfmusik tönen läßt. Nicht nur widersprechen sich die Mandatare dabei zuhauf, sie
zeigen auch empörend wenig Achtung vor den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern, welche ständig mit neuen Meinungs- und Programmbildern der NÖ-VP konfrontiert werden. "Ein wirklich trauriges Bild einer Partei, welche den Menschen immer wieder erklären will, auf ehrlichem Weg ihre Zustimmung erreichen zu wollen. Die jüngste Diskrepanz zeigt deutlich, daß es Pröll weniger um das Land und die Menschen, als um die Wählerstimmen geht, welche ihm seine zahlreichen Auftritte bringen sollen", schloß SP-Labg. Muzik.
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