Holding-Pensionsverträge: Liberale fordern genaue Aufklärung über Schaden für die Wiener Steuerzahler

Alkier beantragt Kontrollamtsprüfung über Geldflüsse von und zu den Wiener Holding-Firmen, die sich teure Spitzenmanager leisten.

Wien (OTS) Dringenden Erklärungsbedarf ortet der stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses im Wiener Gemeinderat, Wolfgang Alkier, bei der Wiener Holding. "Die Argumentation der Holding, man hätte teure Spitzenmanager beschäftigen müssen, um Erfolge zu erzielen, muß erst einmal belegt werden. Anläßlich der geradezu grotesk anmutenden Dienstverträge drängt sich die Frage auf, welche Vorteile Manager mit 20 Millionen Schilling Pensionsanspruch gebracht haben. Da diesbezüglich noch keine befriedigenden Erklärungen vorliegen, werde er, Alkier, in der freitäglichen Sitzung des Kontrollausschusses, einen Prüfantrag einbringen. "Die Wiener Holding ist ein klarer Fall für das Kontrollamt. Neben den Pensionen verlangen wir Liberale Aufklärung darüber, wieviele Zuwendungen von der Gemeinde an die Holding gingen und wieviele Gewinne und Dividenden die Gemeinde in den Jahren seit diesen Vertragsabschlüssen erhalten hat." Erst nach einer Prüfung des Kontrollamts ließe sich laut Alkier ermessen, welcher Schaden den Wiener SteuerzahlerInnen enstanden sei.

Zur Tatsache, daß Bürgermeister Häupl den Gemeinderat im Juni falsch informiert habe, indem er behauptete, es gebe in der Holding nur einen und nicht 25 entsprechende Verträge, meinte der Liberale Gemeinderat: "Ich erwarte mit umgehend ein klares Wort von Häupl, ob er von den Holding-Direktoren belogen wurde, oder ob er selbst dem Gemeinderat die Unwahrheit gesagt hat."

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