Michalitsch: Wünsche der Region St. Pölten im NÖ Landesverkehrskonzept voll berücksichtigt

Niederösterreich, 14.10.97 (NÖI) "Das niederösterreichische Landesverkonzept hat alle wichtigen Wünsche der Region in die höchste Prioritätsstufe gereiht. So wird vor allem auf den Bahnausbau besondere Rücksicht genommen. Mit der geplanten Kapazitätserhöhung auf der Westbahn von Wien nach St. Pölten
kann eine höchst notwendige Entlastung der A1 und der B1
erreicht werden. Darüber hinaus kann durch den geplanten Ausbau
der Nahverkehrsstrecke Krems - St. Pölten - Lilienfeld eine entscheidende Zukunftsfrage für den Bezirk gelöst werden. Hier gilt weiterhin, daß der Bahnausbau Priorität 1, der
Straßenausbau Priorität 2 hat", stellte LAbg. Martin
Michalitsch fest.****

Durch die Landeshauptstadt sei langfristig mit einem Bevölkerungswachstum im niederösterreichischen Zentralraum zu rechnen. Der Zentralraum kann seine daraus resultierenden
Chancen aber nur dann optimal nutzen, wenn auch die Verkehrsverbindungen optimiert werden, so der Abgeordnete.

Michalitsch betonte aber auch, daß seine Forderung nach
einem 3-spurigen Ausbau der Westautobahn von Altlengbach nach
St. Pölten und von St. Pölten Ost (S33) bis St. Pölten-Süd Eingang in das NÖ Landesverkehrskonzept gefunden haben.
"Größere Sicherheit auf unseren Autobahnen kann nur durch einen entsprechenden Ausbau erzielt werden. Dies beweisen uns nahezu tägliche Staus und Unfälle. Alle diese Maßnahmen sind bedeutend wichtiger, und das sollten auch die NÖ Sozialdemokraten langsam
zur Kenntnis nehmen, als ein unnötiges Loch durch den
Semmering", betonte Michalitsch.

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