AK-Test: Viele Lockangeboten gar nicht erhältlich Konsumenten müssen flink sein - Handel soll für ausreichende Menge und ordentliche Präsentation sorgen

Wien (AK) - Jedes sechste Lockangebot ist ein Flop. Das ergab
ein Test der AK Konsumentenschützer im September in 59 Wiener Geschäften. Überprüft wurden insgesamt 256 Sonderangebote bei Baumärkten, Elektrowaren, Haushaltsartikeln, Möbeln und Bekleidung. Der Handel sollte die Sonderangebote in
ausreichender Menge zur Verfügung stellen und ordentlich präsentieren, statt mit leeren Vesprechungen zu werben, verlangt die AK. ****

Jedes sechste Sonderangebot erwies sich als Niete. Die AK Konsumentenschützer überprüften im September 59 Wiener Geschäfte, die mit Sonderangeboten warben, ob die Waren tatsächlich und in ausreichender Menge vorhanden waren, und ob
der Preis stimmte. Kontrolliert wurden insgesamt 256
Sonderangebote bei Baumärkten, Elektrowaren, Haushaltsartikeln, Möbeln und Bekleidung.

Von den 256 beworbenen Sonderangeboten waren 44 Artikel, also 17 Prozent, nicht erhältlich. In 34 Fällen fehlte der Artikel überhaupt. Oft war die Ware in einer bestimmten Farbe oder Größe nicht vorhanden, zeitweise in unzureichender Menge. Ferner
stellten die AK Konsumentenschützer fest, daß es in einigen Fällen nur ein ähnliches Angebot gab. Einmal war der Preis
falsch angegeben, und einmal war das Produkt nur auf Bestellung erhältich.

Bei Schnäppchenjagd heißt es schnell sein

Die AK führte die Erhebung der Angebote fast ausschließlich am ersten Tag der Bewerbung durch. Die AK Konsumentenschützer schließen daraus, daß, wenn einige Zeit verstrichen ist, die Angebote jedenfalls nicht mehr erhältich sind. Die Lockangebote sind tatsächlich Lockangebote: Die Stückzahlen werden niedrig gehalten, und die Angebote werden vielfach für die Konsumenten nicht optimal präsentiert, kritisiert die AK.

Eine ordentliche Präsentation der Sonderangebote sowie
ausreichende Mengen wären für den Handel eine bessere Reklame
als Versprechungen, die dann nicht eingehalten werden, meint die
AK.

Die AK Konsumentenschützer raten daher: Konsumenten sollten möglichst rasch sich um günstige Angebote bemühen. Vorsichtshalber sollten sie vorher anrufen und sich die Ware reservieren lassen. Ist das Produkt gerade nicht im Verkaufsraum oder in der Filiale erhältlich, sollen Schnäppchenjäger hartnäckig bleiben. Falls das Angebot überhaupt nicht erhältlich ist, sollen sich die Konsumenten bei der Geschäftsleitung beschweren.

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